Monatsarchiv: Februar 2015

Holishooting – so geht es

Ursprünglich kommt das Holi Fest aus Indien. Dort begrüßen die Menschen den Frühling, indem sie sich bunt bemalen und mit gefärbten Pulver bewerfen. Es zählt zu den wichtigsten Feierlichkeiten des Jahres. Auch in Europa sind Holifestivals aktuell stark im Kommen. Jedoch kann man auf einem Festival schlecht fotografieren, ohne dass etwas von dem Pulver an und noch viel schlimmer: IN die Kamera gelangt. Deshalb habe ich ein Holi Shooting organisiert, an dem das Pulver nur kontrolliert geworfen wird. Wenn ihr Lust habt auch so ein Shooting durchzuführen, könnt ihr hierzu gerne diese Anleitung verwenden.

Vorbereitungen

Die richtige Location finden

Zunächst braucht man die passende Location. Da man mit Farbpulver (sprich Maismehl, wenn man das Original Gulal Pulver nimmt) wirft, ist eigentlich von Anfang an klar, dass man das Shooting nicht drinnen machen will. Die Schweinerei ist vorprogrammiert. Außerdem vertragen sich Maismehl und Blitze wohl auch nicht sonderlich gut, weshalb man am besten nach draußen geht. Allerdings sollte es möglichst windstill sein, ich habe mich letztenendes für eine Garage entschieden, da hier drei Seiten zu sind und Wind nur von einer Richtung kommen kann.

Der Aufbau des Sets

Als Hintergrund habe ich einen schwarzen Vorhang verwendet. Da ich zwei davon besitze, habe ich mal lieber den schlechteren verwendet – eine weise Entscheidung, denn auch hier ist der ein oder andere Wurf gelandet.

Damit das Pulver später auch sichtbar ist, muss es mit einem eher schwachen Hintergrundlicht angestrahlt werden. Hierzu habe ich zwei Softboxen aufgebaut, die das Pulver von hinten angeleuchtet haben.

In der Garage war es sehr dunkel, deshalb mussten auch noch zwei Baustrahler von beiden Seiten (vorne) bei der Ausleuchtung helfen.

Vor dem Model habe ich einen Reflektor platziert.

Vor dem Reflektor stand schließlich die Kamera. So war der Abstand zu dem umherfliegenden Pulver groß genug und mit dem 50mm Objektiv muss man ohnehin weit genug weg gehen, damit der Bildausschnitt nicht zu klein ausfällt.

Das Pulver

Üblicherweise wird Gulal verwendet, dies ist eingefärbtes Maismehl. Allerdings sind die Preise ziemlich hoch. Für 75g (1 Päckchen) zahlt man gut 2Euro. Also habe ich nach Alternativen gesucht, wie man billiger an buntes Pulver kommt. Es sollte nicht gesundheitsschädlich sein und bestenfalls wieder aus den Klamotten auswaschbar sein. So bin ich zu zwei Optionen gekommen: Maismehl selbst färben oder Kreide reiben.

Option 1: Maismehl

Eine 1kg-Packung Maismehl gibt es schon für 1 Euro im Supermarkt. Also habe ich mir noch Lebensmittelfarbe besorgt und damit insgesamt 800g Mehl eingefärbt. Kosten gesamt: 6,70Euro. Also deutlich billiger, als es fertig gefärbt zu kaufen. Allerdings auch sehr arbeitsintensiv.

Als Sparbrötchen hatte ich es erst mit normalem Weizenmehl probiert, allerdings verklumpt dieses. Man muss sich wirklich an das Maismehl halten. Die Farbe unterzumischen ist ein wirklicher Knochenjob. Oder man nimmt mehr Wasser – das führt dann jedoch dazu, dass die Mischung langsamer trocknet. Am besten gleich bei niedriger Hitze in den Backofen stellen und mehrmals umrühren. Macht man das nicht, fängt das feuchte Mehl bald an zu stinken und niemand möchte den Pamp durch die Gegend werfen. Zuletzt muss das trockene Pulver noch durchgesiebt werden.

Option 2: Kreide

Kreide ist die noch preisgünstigere Variante. Eine Stange ergibt ca. 30g Pulver. Kauft man einen
Jumbo Eimer Kreide
hat man genügend Pulver für ein Holi Shooting zusammen! Alternativ kann man aber auch andere Farben Kreide kaufen, wie zum Beispiel die Kreide von Faber-Castell.
Hier hat man etwas peppigere Farben drinnen, für noch buntere Bildergebnisse.

Die Kreide lässt sich prima mit einer Küchenreibe zerkleinern. Aber auch hier tauscht man Geld durch Zeit ein. Ich habe ungefähr 16 Stangen Kreide in einer Stunde geschafft. Also: rechtzeitig vor dem Shooting loslegen!

Option 3: Gulal kaufen

Wenn die vorherigen Optionen nichts für dich sind und du lieber auf Nummer sicher gehen magst, kannst du natürlich auch das original Gulal Pulver
kaufen.

Das Shooting

Zur Durchführung des Shootings braucht man viele Helfer. Es werden mindestens ein Fotograf, ein Model und zwei Werfer benötigt. Eine fünfte Person am Set kann jedoch auch nicht schaden und beim Verteilen des Pulvers auf Hände und Hilfsmittel behilflich sein – oder auch einfach nur ein paar Making Of Bilder machen.

Zuerst sollten die Lichter eine Weile angeschaltet sein, damit sie gleichmäßig leuchten. Danach muss die Kamera so eingestellt werden, dass sie sowohl Pulver, als auch Model richtig erfasst. Für eine gute Aufnahme des Pulvers müssen Blitz und Belichtungszeit sehr kurz eingestellt werden.

Da der natürliche Reflex des Auges dafür sorgt, dass dieses zugeht, sobald sich Pulver nähert, sind immer zwei Aufnahmen erforderlich. Eine für die geöffneten Augen und eine weitere für das fliegende Pulver. Dies spricht für eine auf dem Stativ montierte Kamera. So ist die Retusche später einfacher. Überhaupt sollte am besten alles an der Kamera manuell festgestellt sein, so dass es nur minimale Unterschiede zwischen den Einzelbildern gibt. Wie immer gilt: für mehr Bearbeitungsspielraum kann man das RAW Format verwenden.

Testwürfe

Schon nach wenigen Würfen ist das Model voller Farbpulver, daher sollten die Einstellungen erst mal als Trockenübung stattfinden. Fotograf und Werfer müssen üben synchron zu arbeiten. Sobald dies einigermaßen funktioniert, kommt das Model dazu. Nun kann das Shooting losgehen.

Kurzer Spaß

Die ersten Bilder sind, von der Haut her gesehen, am schönsten. Später ist alles nur noch dreckig und je mehr Pulver im Auge gelandet ist, desto schwieriger wird es, noch vernünftig zu gucken. Also plant die Würfe effizient oder macht euch zwischendurch am besten Mal sauber – nicht so wie wir knapp 50 Fotos am Stück durchballern. Genauer zielen lässt sich das Pulver übrigens, wenn man es durch ein Rohr pustet – allerdings landet auch immer ein bisschen was am Mund (nicht jedermanns Sache).

Fazit

Pulver bitte NICHT mitten ins Gesicht werfen. Es ist wirklich nicht allzu angenehm im Auge!

Die Kreide war dann doch etwas körnig stellenweise, mit Mehl beworfen zu werden war um einiges angenehmer.
Vorbereitung und Aufräumarbeiten sind sehr aufwändig, aber das Shooting war trotzdem ziemlich lustig.

Die Postproduktion

Nun hat man einen Berg an Fotos, die alle bearbeitet werden müssen.

Bildreihen zusammensetzen

Wir haben sicherheitshalber immer mehrere Aufnahmen vom fliegenden Pulver erstellt. Man kann diese in Photoshop überlagern, damit der bunte Anteil im Bild größer wird.
Von dem Bild mit geöffneten Augen, wird nur der Bereich um die Augen herum übernommen und in das Pulverbild eingefügt.

Farben anpassen

Zuletzt kann man noch die Farben anpassen: Tonwertkorrektur für ein einheitliches Schwarz im Hintergrund und die Sättigung des Pulvers erhöhen, damit die Farben noch besser rauskommen.

Ergebnisse




Making of Video



Weitere Shootings

Seid ihr interessiert an weiteren kreativen Shootings? Dann schaut doch auch bei meiner Anleitung für Wasserbombenshootingsvorbei.

Verkehrsmittel auf Reisen

Auto, Bus, Zug oder Flugzeug? Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten von einem Ort zum nächsten zu kommen.
Wofür du dich entscheidest, hängt mit Sicherheit davon ab, wie viel Zeit und Geld du aufbringen möchtest und wie gut die öffentlichen Verkehrsmittel ausgebaut sind.
Hier habe ich ein paar eigene Gedanken und nützliche Artikel von anderen Reisebloggern zusammengestellt, die sich mit dem Vorankommen auf Reisen beschäftigen.

Flugzeug

Flugzeugfoto
Manche Länder sind definitiv zu groß, um sie auf dem Landweg zu bereisen.
Will man zum Beispiel vom einen Ende Australiens zum anderen, dauert das selbst mit dem Flugzeug schon sechs Stunden. Ähnlich sieht es in den USA aus.
Wenn nicht gerade der Weg das Ziel ist, bietet es sich an weite Etappen zu fliegen, damit mehr Reisezeit für den eigentlichen Zielort bleibt.

Angebote vergleichen und buchen

Wie findest du die günstigsten Flüge? Lohnt sich ein Round-the-world Ticket oder doch eher individuell gebuchte Flüge?
Welche Vergleichsplattformen gibt es?

Flugtipps

Hast du schon deinen Flug gebucht, kannst du dir hier Tipps durchlesen, wie du einen möglichst angenehmen Flug und kleinen Jetlag bei Fernreisen haben wirst.

Fazit

  • Pro: schnell, eventuell tolle Aussichten von oben (v.a. bei Start und Landung)
  • Contra: teuer, schlecht für die Umwelt, bei Kurzstrecken umständlich wegen Sicherheitskontrollen am Flughafen

Zug

unterwegs auf Schienen foto
Zugfahren geht auch oft recht schnell, zumindest wenn an dem Tag keine größere Panne auftritt. Man kann sich während der Fahrt einigermaßen entspannen und muss sich nicht so stark auf den Verkehr konzentrieren.
Bei Europareisen gibt es günstige Spezialtickets, wenn man drei Monate im Voraus bucht. Entscheidet man sich für eine Nachtfahrt, spart man nebenbei auch noch eine Hotelübernachtung.
Während Zugfahrten in Deutschland eher teuer sind, kosten sie z.B. in italienischen Regionalzügen sehr wenig und man kommt günstig durchs Land.

Fazit

  • Pro: Fahrtzeit kann zum Entspannen genutzt werden, keine Ortskenntnis nötig, oft gute Anschlüsse vom Bahnhof aus
  • Contra: feste Abfahrtzeiten, Gefahr von Verspätungen, u.U. begrenzte Gepäckmenge

Bus

Busfoto Trollstigen
In manchen Ländern bietet es sich an mit dem Bus zu fahren. Bei meiner Neuseelandreise war dies z.B. der Fall.
Mit keinem anderen Verkehrsmittel kommt man dort so günstig voran und auch das Flächennetz ist ziemlich gut abgedeckt. Besonders empfehlen kann ich hier das Unternehmen Nakedbus (aber keine Angst: der Name ist hier nicht Motto).

Falls du kein Problem damit hast auf ein wenig Komfort zu verzichten, um ein bisschen Geld zu sparen, kannst du dich ja mal erkundigen, welche Busunternehmen es in deinem Reiseland so gibt.

Relativ bekannt sind z.B. auch die Greyhound Busse, die es nicht nur in den USA, sondern auch in Australien gibt.

Für Deutschlandreisen gibt es seit wenigen Jahren auch immer mehr Fernbuslinien, die eine Alternative zum Zug darstellen.

Fazit

  • Pro: oft günstig, Fahrtzeit kann zum Entspannen genutzt werden, keine Ortskenntnis nötig
  • Contra: feste Abfahrtzeiten, Haltestellen können außerhalb liegen (weite Wege mit Gepäck), Angst um Anschlussfahrten, begrenzte Gepäckmenge

Mietwagen

Norwegen2014 Mietauto
Mit einem Mietwagen ist man sehr flexibel und kann zu jeder Zeit an (fast) jeden Ort kommen.
Was man hierbei beachten sollte, hat Patrick von 101places zusammengestellt.
Außerdem kannst du bei Carina von Travel Run Play erfahren, worauf du im schottischen Straßenverkehr achten solltest.

Fazit

  • Pro: individuelle Zeitplanung, flexible Route, bequem, wenig Schlepperei mit dem Gepäck
  • Contra: Anpassung an andere Verkehrsregeln, teils: internationaler Führerschein nötig, lange Fahrten machen müde, die Fahrtzeit kann nicht zum lesen/schlafen genutzt werden, kann in manchen Ländern sehr teuer sein

Reiseplanung mit WorldWideWeg

Schritt 1: die Idee

Am Anfang einer Reise steht bei mir immer die Idee: der Wunsch ein bestimmtes Land oder bestimmte Orte zu sehen.
Da ich am liebsten individuell reise, kann ich auch genau MEINE Vorstellungen umsetzen und muss nur wenige Kompromisse eingehen.
Mich stresst es, einfach drauf los zu fahren, nicht zu wissen wo ich schlafe und wie lange ich dort bleiben werde, geschweige denn, was man so alles unternehmen könnte – für andere Menschen mag dies die unbegrenzte Freiheit bedeuten – aber ich weiß lieber vorher genau, worauf ich mich einlasse.
Mit dieser Schritt-für-Schritt Anleitung möchte ich dir zeigen, wie ich eine solche Planung angehe.

Schritt 2: mache dir Gedanken über deine Rahmenbedingungen

Bevor es mit der Planung losgeht, solltest du dir darüber klar werden, wie lange du wegfahren kannst und willst, welches Budget du ausgeben möchtest und welche Arten von Unterkünften und Verkehrsmitteln für dich in Frage kommen.
Dauer und Budget sind vermutlich maßgeblich dafür, ob sich die Reise realisieren lässt.
Je häufiger du Reisen selbst planst, desto realistischer kannst du Reisekosten und -zeit auch einschätzen.
Als groben Anhaltspunkt kannst du am Anfang auch eine fertig organisierte Tour nehmen.
Im Preis enthalten sind natürlich auch Leistungen vom Reiseanbieter – wie die Reiseorganisation.
Nimmst du sie selbst in die Hand, solltest du in der Lage sein den Angebotspreis (deutlich) zu unterbieten.
Reist du mit Begleitung, muss dies alles natürlich gemeinsam besprochen werden.

Gönn dir Pausen

Nimm dir auf keinen Fall zu viel vor.
Ich möchte selbst immer gerne das Maximum aus einer Reise mitnehmen, denn wenn ich schon mal in X bin, ist es von dort ja auch gar nicht mehr so weit nach Y…
Reiseziele miteinander zu verbinden ist durchaus sinnvoll, allerdings sollte man es hierbei auch nicht übertreiben und seine Kräfte nicht überschätzen.
Reist man viel herum, bedeutet das auch, dass man ständig Koffer packen muss und nie zur Ruhe kommt. Am Anfang einer Reise mag dies ja aufregend sein und man hat genügend Adrenalin, um das Pensum gut zu bewältigen.
Steht allerdings die erste Langzeitreise an, sollte man sich genügend Ruhephasen offen halten. Auch ich wurde nach fünf Wochen des ständigen Unterwegsseins erschöpft, der Koffer gefühlt mit jedem Tag schwerer.
Lies dir hierzu am besten auch mal meine Packliste durch und hinterfrage bei jedem Gepäckstück, ob du es auch wirklich unterwegs brauchst.

Schritt 3: erst informieren, dann buchen

Noch ein Tipp: bevor du beginnst irgendetwas zu buchen, informiere dich genau, was es in den Orten gibt, welche Sehenswürdigkeiten du besichtigen willst und was du sonst noch sehen oder tun möchtest.
Anhand der Liste kannst du abschätzen, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt und wie viele Tage du dafür brauchst.
Ich habe das z.B. bei Wellington (der Hauptstadt Neuseelands) nicht gemacht. Im Endeffekt hatten wir dann also drei Tage dort gebucht und konnten ohne Auto nicht die Ausflüge machen, die wir uns vorgenommen hatten.
Bloß weil es eine Hauptstadt ist, heißt das nämlich noch lange nicht, dass sie sehenswert ist oder man viele Dinge unternehmen kann. Im Nachhinein hätte ich die Zeit lieber woanders verbracht und deshalb achte ich nun noch mehr im Voraus auf solche Sachen.

Vergiss außerdem nicht, genügend Zeit für den Ortswechsel einzuplanen. In Europa sind alle Länder und Orte sehr nah beieinander, in anderen Kontinenten können die Entfernungen hingegen enorm sein.
Wenn man beispielsweise Australien von Ost nach West durchqueren will, benötigt man etwa 6 Flugstunden hierfür.

Am Ende dieses Schrittes solltest du grob wissen, wie viel du in deiner geplanten Reise realisieren kannst. Eventuell musst du Teile weglassen oder die Reise in zwei Reisen zerlegen.

Schritt 4: Vergleichen

Nachdem du dir nun klargeworden bist, WAS du sehen willst, kannst du dich nun informieren, WIE du hinkommst.

Das ist vermutlich der Schritt, der am meisten Zeit in Anspruch nimmt. Aber du tust es ja für dich, also Zähne zusammenbeißen und durchhalten!

Unterkünfte

Willst du deinen Urlaub im Hotelzimmer verbringen oder bist du in deiner Unterkunft eh nur zum Schlafen?
Mache dir darüber Gedanken und dann wirst du auch eine geeignete Unterkunft finden.

Hier ein Beispiel, welche Kriterien mir bei Unterkünften wichtig sind:

– Ich will auf Reisen immer viel erleben und bin eigentlich nur zum Schlafen in der Unterkunft.

– Mein Zimmer teile ich nicht gerne mit Fremden Leuten, daher kommen Mehrbettzimmer und geteilte Badezimmer nur im äußersten Notfall in Frage.

– Lieber habe ich die Möglichkeit meine Sachen sicher abzuschließen.

– Weiteren Komfort benötige ich nicht. Wenn es einen Stuhl/Tisch/Schrank im Zimmer gibt, bin ich froh, wenn jedoch nur Betten vorhanden sind, ist das aber auch okay.

– Eine Gemeinschaftsküche bietet sich an, um Geld beim Essen zu sparen.

– Außerdem buche ich bei langen Reisen immer wieder Unterkünfte, die eine Waschmöglichkeit für Klamotten bieten.

– Sind zwei Unterkünfte an sich gleichwertig, bevorzuge ich das, welches freies WLAN anbietet – hier kann man noch letzte Feinheiten für den nächsten Tag rausfinden oder auch einfach einen Reiseblog schreiben 😉

– Da ich in der Regel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, ist es mir wichtig, dass die Unterkünfte zentral gelegen oder wenigstens gut erreichbar sind.

– Zu guter Letzt, setze ich mir ein Preislimit pro Nacht und versuche dieses (zumindest im Reisedurchschnitt) nicht zu überschreiten.

Verkehrsmittel

Von Unterkunft zu Unterkunft stehen meistens Flugzeug, Zug, Bus oder Mietwagen zur Auswahl.
Vergleiche Preis und Reisezeit, so wird sich schnell zeigen, welches Verkehrsmittel für dich am geeignetesten ist.
Wenn du schnell vorankommen willst, wird es vermutlich teurer – aber ist bei dir Zeit Mangelware, so ist es für dich vielleicht trotzdem die beste Option.

Für mich sollen die Reisekosten möglichst niedrig bleiben und so mische ich die Verkehrsmittel: lange Entfernungen (über 1000km) würde ich wahlweise lieber fliegen.
Kürzere Strecken finde ich auch okay auf dem Landweg zu bewältigen – mit Zug oder Bus, je nach dem wo die Konditionen besser sind.

Sehenswürdigkeiten

Nicht alle Sehenswürdigkeiten liegen zentral und sind gut erreichbar.
Wenn du nicht alles selbst fahren möchtest, vergleiche Touranbieter oder durchsuche Reiseforen, ob man die Orte auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann.

Schritt 5: zum richtigen Zeitpunkt buchen

Der Trend geht schon seit längerem zum Frühbuchen.
Hier bekommt man oft die besten Angebote.
Ich finde es nicht schlimm mich früh festzulegen, denn dann habe ich etwas konkretes, worauf ich mich freuen kann.
Wem das zu riskant ist, kann ja auch immer noch eine Reiserücktrittskostenversicherung abschließen.
Flüge in Europa sind laut Statistiken am günstigsten, wenn man sie 3-6 Wochen vorher bucht.
Langstreckenflüge kriegt man am günstigsten, wenn man etwa ein halbes Jahr im voraus bucht.

Vermeide die Hauptsaison

Wenn du nicht darauf angewiesen bist, versuche außerhalb der Hauptsaison zu fliegen.
Erstens ist es dann einfacher Unterkünfte zu bekommen und zweitens hat man sicher mehr Freude, wenn es weniger überfüllt ist.
Hauptsaison heißt schließlich nicht, dass es die einzige Zeit mit gutem Wetter ist, sondern nur, dass dann besonders viele Touristen kommen.

Schritt 6: Papierkram

Ich gehe davon aus, dass du früh gebucht hast und danach noch ausreichend Zeit übrig bleibt, um den nervigen Papierkram um die Reise herum zu erledigen.

Informiere dich über dein Reiseland bzw. deine Reiseländer.

– Sind spezielle Impfungen erforderlich?

– Hast du eine Auslandskrankenversicherung? Deckt diese deine gesamte Reisedauer ab?

– Ist der Personalausweis noch lange genug gültig? Oder wird ein Pass benötigt?

– Brauchst du ein Visum, um in das Land einzureisen? Wo und wie wird dieses beantragt? (über die Einreisebestimmungen solltest du dir allerdings schon von Anfang an klar sein, damit du deinen Aufenthalt nicht zu lange planst.

– Willst du einen Mietwagen fahren? Eventuell musst du dir hierzu einen internationalen Führerschein ausstellen lassen.

– Eventuell willst du dir auch schon vor der Reise ein Startbudget in einer ausländischen Währung besorgen

 

Essen auf Reisen

Ist man für eine längere Zeit unterwegs, bietet es sich an, nicht nur Essen zu gehen.
Erstens ist das auf Dauer ein teures Unterfangen und zweitens kann man das Restaurantessen vielleicht nach einer Zeit sogar nicht mehr leiden.
Schläft man in Hostels, Apartments, Ferienwohnungen oder bei Familie, Freunden oder Bekannten, ist in der Regel eine Küche vorhanden, in der man sich selbst bekochen kann.

Nun gibt es allerdings unterwegs das Problem, dass man nicht die gleiche Vielfalt an Gewürzen und Zutaten zur Hand hat, wie das zu Hause der Fall wäre.
Reist man weiter, muss schließlich alles mitgenommen werden. Hat man kein Auto dabei, möchte man aber auch nicht zu viel Gepäck ansammeln und gerade Produkte, die gekühlt werden müssen, sollten vor dem Transport leer gegessen werden.

Wie sich zeigt, sind die Anforderungen an das Kochen auf Reisen deutlich anders, als zu Hause.
Durch meine Erfahrungen mit der Weltreise kann ich empfehlen sich eigenes Salz, Pfeffer, Kräuter und Öl zu besorgen und von Unterkunft zu Unterkunft mitzunehmen.
Denn hiermit lassen sich enorm viele Gerichte zubereiten, dazu gleich mehr.
In vielen Unterkünften gibt es bereits eine Grundration an Gewürzen. Manchmal hat man aber auch Glück und findet einen ganzen Schrank voll freier Zutaten.
Es bietet sich also an die Küche zuerst zu inspizieren und anschließend einkaufen zu gehen. Gerade wenn man immer nur mit seinen eigenen Gewürzen kocht, ist eine Abwechslung doch sehr angenehm.
Neben den Gewürzen bietet sich auch an eine große (wasserdichte & mikrowellengeeignete) Dose mitzunehmen, in der man sich nicht nur Brote, sondern auch gekochtes Essen für unterwegs mitnehmen kann.
Ebenso ein Set an Besteck ist hier ganz hilfreich.

Nicht ganz so wichtig, aber doch sehr sinnvoll finde ich ein eigenes Abtrockentuch. Die meisten Küchen haben zwar alles, was man braucht, aber manchmal fehlt es eben und dann gibt es ganz schnell kein sauberes Geschirr mehr.
Außerdem kann man bei seinem eigenen Abtrockentuch bestimmen, wie dreckig man es noch benutzen möchte.

Für den Transport von einer Unterkunft zur nächsten habe ich manchmal über 10 Stunden gebraucht. Alles, was nicht aufgegessen werden konnte, musste mit.
Damit der Käse nicht schmelzen muss und die Milch noch genießbar ist, kann man sich durchaus überlegen, ob man nicht vielleicht auch noch eine Kühltasche mitnehmen möchte.
So hätte man jedenfalls weniger Stress alles in kürzester Zeit aufessen zu müssen und könnte auch größere (und vergleichsweise billigere) Packungen kaufen.

Im folgenden möchte ich ein paar einfache Gerichte vorstellen, die schnell gehen, für die man wenige Zutaten braucht, möglichst wenige Reste übrig hat,für deren Zubereitung man wenige Utensilien benötigt und wo der Abwasch sich im Rahmen hält.

Gerichte

Fertiggerichte

Tiefkühlpizza

Mikrowellenreis, z.B. von Uncle Bens

Instant Nudeln / Fertignudeln

Fertigmahlzeit aus der Dose (z.B. Ravioli)

Suppe

Griesbrei

Tiefkühllasagne

Wokgemüse aus der Tüte

Backofenpommes

Salat


Kartoffelgerichte

Bratkartoffeln

Kartoffeln – Menge je nach Hunger

1 Zwiebel

Salz und Öl

können auch mit Kräutern oder Speck verfeinert werden

Zubereitung:

– Zwiebel kleinschneiden und in Öl anbraten

– Kartoffeln kleinschneiden, dazugeben und solange braten, bis sie weich geworden sind und Farbe bekommen

– mit Salz (und Kräutern) würzen

– Tipp: klebt noch viel Essen am Pfannenboden, kann man die Pfanne mit Spüli und Wasser füllen und wieder auf die heiße Herdplatte stellen. Einfach während dem Essen einweichen lassen und danach spült es sich kinderleicht.


Backofenkartoffeln

Kartoffeln – Menge je nach Hunger

Salz, Kräuter (evtl. auch Öl)

Zubereitung:

– Kartoffeln kleinschneiden, würzen und solange in den Ofen tun, bis sie weich werden und Farbe bekommen


Bauernfrühstück

Kartoffeln – Menge je nach Hunger

Ei

Mettwurst

Öl, Salz

Zubereitung:

– kleingeschnittene Kartoffeln kochen

– Kartoffeln mit kleingeschnittener Wurst in die Pfanne geben und würzen

– rohes Ei darüber geben und vermischen


Pellkartoffeln mit Quark

Kartoffeln – Menge je nach Hunger

Kräuterquark

Zubereitung:

– Kartoffeln kochen und anschließend schälen

– zusammen mit Kräuterquark essen


Nudeln und co.

Schinkennudeln

1 Packung Nudeln (reicht für 4 Portionen)

1 Packung Schinken

Scheibenkäse oder geriebener Käse

Öl, Salz

Zubereitung:

– Nudeln kochen

– Schinken in der Pfanne leicht anbraten

– Nudeln hinzufügen und vermischen (eventuell auch noch salzen)

– Käse über den Schinkennudeln verteilen, Deckel drauf und schmelzen lassen

– Tipp: Schinken und Käse kann in einer beliebigen Menge genommen werden, was übrig ist, kann man auch prima später als Brotbelag weiterverwenden


weitere Nudelgerichte

Da ja noch Nudeln übrig sind, bietet es sich an bald wieder etwas mit Nudeln zu kochen, z.B.

mit Fertigsoße aus der Dose oder einem Päckchen

mit Pesto aus dem Glas (kann man auch als Brotaufstrich nehmen)

mit Tomatensauce (Tomaten, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Kräuter)

mit Tomatenhackfleischsoße (Hackfleisch, Tomaten, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Kräuter)

mit Sahnesauce (Schmelzkäse, Milch, Salz, Pfeffer, Kräuter, Pilze)

mit Öl und Salz gebraten


Couscous mit Gemüse bzw. Risotto

1 Packung Couscous (reicht für mehrere Portionen)

1 Zwiebel

3 Tomaten

1 Schale Pilze

1 Dose Mais

Salz, Pfeffer, Kräuter

Zubereitung:

– Gemüse waschen & kleinschneiden

– Zwiebel anbraten, Gemüse hinzugeben und mit den Gewürzen verfeinern

– Couscous kochen, zum Gemüse geben und mischen

– wer mag, kann natürlich die Zutaten verändern oder noch Hackfleisch dazugeben

– Variation: Reis statt Couscous

– Tipp: kann auch gut mitgenommen und kalt gegessen werden


Variationen mit Brot

Eieromelette

2-3 Eier

Zwiebel, Paprika, Tomate, Käse, … -> worauf man gerade Lust hat

Öl, Salz, Pfeffer, Kräuter

Toast als Beilage

Zubereitung:

– Eier mit kleingeschnittenen Zutaten vermischen und Gewürzen dazugeben und in eine Pfanne geben

– kurz anbraten, dann wenden

– legt man nun eine Scheibe Käse auf das Omelette, schmilzt dieser und das Essen kriegt einen besonders leckeren Geschmack


Tomate-Mozarella

Tomaten

Mozarella (Alternativ: Fetakäse)

Toast, Ciabatta oder Weißbrot als Beilage

Salz, Pfeffer (evtl. Essig, Öl und Kräuter)

Zubereitung:

– Tomate und Käse kleinschneiden und abwechselnd auf einen Teller legen

– mit Salz und Pfeffer würzen (wenn vorhanden auch: Essig, Öl und Basilikum)

– Tipp: nimmt man Fetakäse statt Mozarella, schmeckt es aromatischer (kann auch mit Kräutern verfeinert werden)


überbackenes Brot oder Sandwichtoast

Brot (Toast, Brötchen, Baguette,…)

Belag nach Geschmack (z.B. Schinken, Tomate)

Käse zum Überbacken

Salz, Pfeffer, Kräuter

Zubereitung:

– Brot aufschneiden und mit dem Belag belegen und würzen

– oben drauf kommt der Käse

– in den Backofen stellen, bis der Käse verlaufen ist und bräunt


Fazit: das sollte man mitbringen

Mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Öl ist man sehr flexibel

Brotdose und 1 Set Besteck für Essen unterwegs

Abtrockentuch

Kühltasche, wenn genügend Platz

Wenn ihr weitere Essensideen habt, die man einfach umsetzen kann, schreibt sie doch in die Kommentare und ich ergänze die Liste gerne.

Welche Unterkunftstypen gibt es?

Heutzutage gibt es etliche Möglichkeiten, wie man reisen und wo man übernachten kann. In diesem Artikel möchte ich die bekanntesten Varianten vorstellen, Vor- und Nachteile nennen und diese miteinander vergleichen.

Hotels

Die bekannteste Unterkunftsart sind wohl Hotels. Sie sind mit Sternen klassifiziert und so findet man leicht heraus, welche Standards das Hotel bietet und welche Hotels somit zu den eigenen Anforderungen passen.
Sowohl Ausstattung, als auch Service varriieren enorm vom 1* Hotel, was vielmehr einem Hostel ähnelt bis hin zum 7******* Hotel, wo man nur in die Nähe gelassen wird, wenn man eine Reservierung vorzuweisen hat oder eine enorme Summe für eine Besichtigung bezahlen möchte.

+ oft im Stadtzentrum
+ Zimmerservice: Bettwäsche ist vorhanden und bereits aufgezogen, Handtücher werden gewechselt und jeden Tag wird das Zimmer gereinigt
+ oft ruhiger und sauberer als beispielsweise Hostels
+ es wird oft Frühstück (manchmal auch Mittag- und Abendessen) angeboten (teilweise sogar inklusive)
+ feste Check-In Zeiten, zu denen man ohne Termin kommen kann
– meistens teuer
– man lernt schlechter andere Reisende kennen

# Tipp: vorher die Bewertungen auf Buchungsportalen, wie z.B. Booking.com durchlesen

Ich persönlich buche meine Unterkünfte wenn möglich immer bei Booking.com. Das klappt auch fast immer mit meiner „30€ pro Nacht“-Regel. Hier findet man eine wirklich große Auswahl an Unterkünften. Vor allem wenn man viele Hotels auf einmal sucht, ist es sehr einfach Merkmale zu vergleichen. Sucht man auf den Hotelseiten selbst, dauert es wesentlich länger, bis man beispielsweise herausgefunden hat, zu welchen Uhrzeiten man ein- und auschecken kann, ob das Frühstück inklusive ist, wie die Stornierungsbedingungen sind, ob WLAN angeboten wird und in welcher Lage das Hotel ist bzw. ob es in unmittelbarer Nähe noch andere Optionen gibt. Es lohnt sich ebenfalls konsequent dort zu buchen, denn dann steigt man relativ schnell zum „Genius“-Kunden auf. Mit diesem Status erhält man über booking.com noch weitere Rabatte, Begrüßungsgetränke oder verlängerte Check-out Zeiten.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt euer nächstes Hotel über booking.com zu buchen, bekommt ihr 15€ Rabatt von mir. Wie das geht? Ganz einfach: über folgenden Link auf booking.com gehen.

AirBnB

Bei AirBnB handelt es sich um eine recht neue Plattform. Ich habe sie 2017 zum ersten Mal selbst ausprobiert und gute Erfahrungen damit gemacht. Hier bieten Privatpersonen Ihre Unterkünfte oder Zimmer an. Man kann Filter setzen und somit einschränken, ob man eine ganze Unterkunft für sich alleine haben möchte oder ob es einem genügt ein Zimmer in einer gemeinsamen Wohnung mit dem Gastgeber oder anderen Gästen zu teilen. Es lässt sich, ähnlich wie bei Booking.com alles gut vergleichen, doch man kann hier viel Geld sparen. Auch hier empfiehlt es sich die Bewertungen

+ großes Angebot/ noch nicht so bekannt -> auch kurzfristig findet man hier noch Optionen
+ zentrale Lage ist oft wesentlich günstiger als Hotels
– man schläft bei „Privatpersonen“ und hat keine Rezeption, wo man jederzeit den Schlüssel abholen kann
– es gibt keinen Zimmerservice: es wird nicht täglich geputzt, Handtücher sind nicht zwangsläufig da (und werden nicht gewechselt), Klopapier wird nicht nachgefüllt
– kein Frühstück inklusive, dafür aber oft eine Küche, wo man sich selbst Essen zubereiten kann

B&Bs

Unter Bed & Breakfasts versteht man Zimmer von Privatleuten, oftmals in deren eigenem Haus. Es gibt Varianten mit eigenem oder geteilten Badezimmer. B&Bs sind meistens sehr überschaubar, da es nur wenige Zimmer gibt. Wie der Name schon sagt, wird morgens auch ein Frühstück serviert.

+ kleine Unterkunft mit wenigen Zimmern
+ Bettwäsche/Handtücher inklusive
+ Frühstück inklusive
+/- familiäre Atmosphäre
– oft teurer als Hostels

Hostels

Wer billig reisen möchte, ist bei Hostels genau richtig. Hier muss nicht zwangsläufig auf Komfort verzichtet werden. Es gibt nämlich längst nicht mehr nur die geteilten Mehrbettzimmer mit durchhängenden Hochbetten, sondern oft bieten Hostels auch Privatzimmer für 1-2 Personen an. Hier kann man quasi den Komfort eines Hotels genießen, manchmal hat man sogar ein eigenes Badezimmer. Wertsachen können sicher verstaut werden und wenn man doch Anschluss sucht, findet man den in den Gemeinschaftsräumen.
Des Weiteren haben Hostels – vor allem bei Langzeitreisenden – den Vorteil, dass sie eine Gemeinschaftsküche und Waschmöglichkeiten bieten. Kocht man sich unterwegs sein Essen selbst, kann man nämlich enorm viel Geld sparen ohne auf eine warme Mahlzeit verzichten zu müssen.

+ günstig
+ Gemeinschaftsküche
+ Waschmaschine/Trockner
+ offene, kommunikative Einrichtung, in der man schnell Leute kennenlernen kann
– kann sehr laut sein (wenn Leute feiern oder nachts heimkommen)
– weniger Service als im Hotel (Betten werden nicht überall gemacht und es gibt nicht immer Handtücher/Bettwäsche)
– meist spartanische Ausrüstung und wenige Ablageflächen (geschweige denn einen Stuhl)
– kein Frühstück inklusive

Motels

Motels sind ein Beherbergungsbetrieb für Autoreisende. Sie sind meist nicht so schön wie Hotels, aber dafür auch nicht so teuer.
In Deutschland findet man sie an Fernverkehrsstraßen. Im Ausland kann es aber auch passieren, dass sie mitten in der Stadt sind und von den Einrichtungen her einem Hostel mit Parkplatz entsprechen.

+ autofreundlich: Parkmöglichkeiten vor der Tür

Apartment / Ferienwohnung

Mietet man sich eine Ferienwohnung oder ein Apartment, hat man mehr Platz als in einem kleinen Hotelzimmer. Gerade bei langen Reisen kann das sehr angenehm sein, damit man sich nicht zu sehr auf die Nerven geht und ein bisschen Raum für sich selbst hat. Außerdem ist hier eine eigene Küche vorhanden, die wahrscheinlich sauberer ist, als das Geschirr einer Gemeinschaftsküche.
Wenn es einem anfangs nicht sauber genug ist, so kann man hier wenigstens nach dem ersten Abwasch sicher sein, dass es ab dann den eigenen hygienischen Anforderungen entspricht.

+ recht günstig bis mittelteuer
+ kann auch eine super Lage sein, die man sonst nicht bekommen hätte
+ mehr Platz als in einem Ho(s)tel-Zimmer
– Endreinigung kostet oft extra
– kein Handtuchwechsel oder gar keine Handtücher/Bettwäsche

# Tipp: Suchplattform AirBnB

Bei Familie oder Freunden unterkommen

Übernachtet man bei Familie, Freunden oder Bekannten, muss man nichts bezahlen und spart somit Geld. Allerdings ist es nett, wenn man ein kleines Gastgeschenk mitbringt.
Es empfiehlt sich ein bisschen im Haushalt zu helfen und ein angenehmer Gast zu sein, sprich: sich an die Hausregeln zu halten.

Familie, Freunde, Bekannte

+ kostenlos
+ Insidertipps
+ Kochmöglichkeit
– Hausregeln
– Gastgeschenk

# gut geeignet für eine kurze Durchreise (1-2 Nächte)

Couch Surfing

Couch Surfing ist eine Internetseite, auf der Privatleute ihr Sofa für fremde Reisende anbieten. Sinn dabei ist, dass man von dem Wissen der Einheimischen profitiert, wenn man bei Ihnen übernachtet und auch gemeinsame Dinge unternimmt. Wer das Angebot von Couch Surfing in Anspruch nimmt, sollte fairerweise auch einen Schlafplatz anbieten. Da es also in erster Linie um den Kontakt geht, ist es sinnvoll sich das Profil des anderen genau durchzulesen und herauszufinden, ob ihr zusammen passt.

+ kostenlos
+ Kontakt mit Locals und deren Kultur (Insiderinfos)
– man kennt den Host vorher nicht (sage Freunden/Familie am besten vorher bescheid wo du unterkommst.. sicher ist sicher)
– hängt stark vom Host ab, ob es gut ist oder nicht
– Gastgeschenk

 

Arbeiten für Kost und Logis

Steht bei dem Reisen nicht Sightseeing im Vordergrund, kommen auch Optionen in Frage, bei denen man für seine Unterbringung in Arbeitsstunden anstelle von Geld zahlt. Hierzu gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

WWOOF

WORLD-WIDE OPPORTUNITIES ON ORGANIC FARMS ist ein weltweites Netzwerk, das dazu dient Menschen zusammenzubringen, die einen naturverbundenen Lebensstil auf dem Land führen oder aktiv kennen lernen wollen. Es handelt sich also um freiwillige Farmarbeit (in der Regel 4-6h/Tag und 5-6Tage/Woche) im Austausch zu einer kostenlosen Unterkunft mit Essen.

– man landet mitunter irgendwo im Nirgendwo
– evtl. ist hierfür ein Visum nötig (abhängig vom Land)
+ es entstehen keine Kosten

# für eine Dauer von 1-4 Wochen empfehlenswert

HelpX

Auch HelpX ist eine Möglichkeit sich Kost und Logis durch Arbeit zu erwirtschaften.
Jedoch ist hier das Arbeitsspektrum breit gefächert und nicht auf die Farmarbeit spezialisiert.
Ein Anwendungsgebiet könnte zum Beispiel das Sauber machen in Hostels sein.

House Sitting

Manche Menschen wollen gerne ihr Haus versorgt wissen, wenn sie in den Urlaub fahren. Hierzu stellen sie ihr Haus auf eine Seite wie z.B. Housecarers oder Trusted House Sitters. Hat jemand Interesse sich um das Haus zu kümmern und in der Abwesenheit der Eigentümer darin zu wohnen, schickt er eine Anfrage. Mit etwas Glück sind die Eigentümer einverstanden und der „Hauspfleger“ kann kostenlos in dem Haus wohnen. Gut daran ist, dass die Pflege des Hauses nicht den ganzen Tag in Anspruch nimmt und man so noch Zeit hat ohne Wohnkosten eine neue Stadt zu erkunden.

– man hat Verpflichtungen
– man muss selbst sauber machen
– kein Kontakt zu anderen Reisenden
+ günstig: man bekommt ein ganzes Haus kostenlos zur Verfügung gestellt
+ Kochmöglichkeit
+ viel Platz

Camping

Möchte man in entlegenen Gegenden unterwegs sein, sollte man in Betracht ziehen zu campen. Je nach Reiseland lässt sich so auch auf legale Weise enorm viel Geld sparen. Ist Wildcampen erlaubt, spart man sich die Unterkunftskosten, die vor allem in Nordeuropa sehr hoch sind. Allerdings muss man auch auf so manchen Komfort verzichten und vielleicht etwas spartanischer leben.

Wohnmobil

– teuer: hohe Mietgebühr
– sperriges Fahrzeug, tagsüber unpraktisch und mindestens einer muss sich zutrauen es zu fahren
– Zusammenleben auf engstem Raum
+ flexibel
+ nur 1x Auspacken und trotzdem rumkommen
+ Toilette und Küche immer dabei

Zelten

+ günstig
+ flexibel, man kann es überall aufbauen und in der Pampa schlafen
– oft abseits vom Zentrum
– wenig Komfort
– morgens feucht
– Problem beim Aufladen von Elektrogeräten
– Zeitaufwand zum Auf- und Abbau
– viel Gepäck

Geld auf Reisen

Die nächste Reise ins Ausland ist gebucht und nun stellt sich die Frage, wie man am besten an die fremde Währung kommt.

Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten, vom Bargeldumtauschen bis hin zu Reisechecks.

Heute möchte ich alle mir bekannten Varianten aufzählen, erläutern und abwägen ob sie sinnvoll sind oder nicht.

Geld bei der heimischen Bank umtauschen

+ man ist auf der sicheren Seite und hat bereits Bargeld dabei, wenn es losgeht

– relativ schlechter Kurs

– es fallen meist hohe Gebühren an (bei exotischen Währungen habe ich bis zu 20Euro Gebühren pro Umtauschvorgang geblecht und das soll mir nun nicht noch mal passieren)

– man hat viel Bargeld bei sich (wird man beklaut, ist alles weg)

– je nach Reiseland muss es früh (bis zu 2 Wochen vor Abreise) bestellt werden (am schnellsten geht es in großen Filialen in der Stadt)

– man muss vorher schon die Kosten abschätzen, um das Geld passend umzutauschen

# würde ich nicht empfehlen, höchstens für einen entspannteren Start in den Urlaub schon Geld für den ersten Tag besorgen

Bargeld mitnehmen und am Wechselschalter umtauschen

+ flexibel in der Höhe, hat man kleine Scheine dabei, kann man auch mehrmals hintereinander umtauschen (wenn es doch nicht reichen sollte)

+ Wechselschalter gibt es überall: am Flughafen und auch im Ausland

– meistens schlechter Kurs

# finde ich sinnvoll in Ländern, wo viel Betrug mit Karten stattfindet (z.B. Thailand)

# in manchem Ländern (z.B. Thailand) muss man keine Wechselgebühr bezahlen und hat hier sogar einen besseren Kurs

Reisescheck

+ sicher gegen Diebstahl: muss bei 2 Banken unterschrieben werden

+ kein Bargeld rumschleppen, sondern erst wenn man es braucht

– je nachdem in welcher Währung man den Reisescheck kauft, muss man 2 Wechselkurse beachten -> Verluste vorprogrammiert

– umständlich, weil man erst eine geeignete Bank finden und sich nach den Öffnungszeiten richten muss
# finde ich persönlich ziemlich altmodisch und habe es auch noch nie selbst ausprobiert

Geld im Ausland von der EC-Karte abheben

+ Automaten haben 24h geöffnet

+ besserer Kurs als am Wechselschalter

– Gebühr pro Abhebevorgang

– Maximalgrenze pro Tag und Woche

– man braucht einen geeigneten Geldautomaten (auf das Maestro Symbol achten)

– in seltenen Fällen kommt es vor, dass kein Geld rauskommt (Ruhe bewahren. Wolltest du zu viel abheben? Eventuell einen anderen Geldautomaten testen.)

# meine bevorzugte Variante, aber Achtung: man darf nicht zu viel auf einmal versuchen. die Gebühr muss IM Maximalsatz enthalten sein

Geld im Ausland mit der Kreditkarte abheben

– ganz schlechte Idee: hohe Gebühren fallen an

Bezahlen mit Kreditkarte

+ Bargeldlos, man muss nicht vorher berechnen, wie viel Geld man braucht, sondern bezahlt alles einfach spontan nach Bedarf

+ MasterCard und VISA Card sind weltweit vertreten, nur ganz selten kann hiermit nicht bezahlt werden

– Monatsgrenze beachten (kann aber auch für eine Reise erhöht werden)

– bei der Sparkassen-Mastercard kosten Zahlungen im Ausland eine Gebühr von 1% (wer aber viel vergleicht, findet raus, dass dies im Vergleich zum Umtauschen gar nicht so schlecht ist)

– kostet bei vielen Anbietern eine Jahresgebühr (es gibt auch freie Visakarten, z.B. von DKB – ich habe mich aber dagegen entschieden, weil hier die Gebühr über 1% lag und ich so die 20Euro schnell gutmachen konnte)

# wird oft auch als Sicherheit beim Buchen von Hotels oder statt einer Kaution verlangt, daher sehr empfehlenswert auf Reisen

# Goldkarte enthält auch Reiserücktrittskostenversicherung (gilt nur für Reisen, die mit der Goldkarte bezahlt wurden) und Mietwagenversicherung (NUR in Europa) -> kostet aber auch mehr, also überlegen, ob es sich für dich lohnt

Allgemeiner Tipp

Generell gilt: je mehr man Geld hin- und hertauscht, desto mehr Verluste macht man dabei.

Deshalb ist es sinnvoll so wenig wie möglich zu tauschen.

Plant man eine weitere Reise in das Land, kann man das Restgeld doch einfach aufheben und hat so schon ein Startbudget beim nächsten Mal.

Alternativ kann man sich im Freundes- und Bekanntenkreis umhören oder andere Reisende unterwegs fragen, ob vielleicht jemand gerade Interesse hat und es einem zu einem fairen Kurs abkauft.

Das ist eine win-win-Lösung und meiner Meinung nach absolut empfehlenswert, denn tauscht man das Geld offiziell zurück, bekommt man weniger als es wert ist.

Fazit

Als „reiseverrückte Weltenbummlerin“ (wie mich Freunde schon genannt haben) habe ich so ziemlich mit allen Zahlungsvarianten Erfahrungen gemacht.

Meine Favoriten sind eine Mischung aus mehreren „Standbeinen“. Auf diese Weise bin ich nicht vollkommen verloren, wenn eine Zahlungsmethode nicht funktioniert.

Hotels buche und bezahle ich in der Regel mit Kreditkarte.

Flüge und andere Verkehrsmittel zahle ich auch mit Karte.

Mein Bargeld für Essen und kleinere Ausgaben besorge ich mir vorzugsweise einmal am Geldautomaten (nachdem ich die Reisekosten kalkuliert habe). Hierbei sind die Gebühren erfahrungsgemäß am geringsten.

Für den Notfall habe ich ein paar Euroscheine dabei (Münzen können [meistens] nicht getauscht werden), die dann an einer Wechselstube umgetauscht oder in manchen Ländern sogar anerkannt werden können.

Reisekosten in Groß Britannien

Hinweis: 1 € entspricht etwa 0,8 £ (Stand: August 2014)

Es gibt ja bekanntlich viele verschiedene Möglichkeiten, wann und wie man zu Bargeld in einer fremden Währung kommt.
Nachdem ich Anfang des Jahres bei meiner Bank pro Währung 20 € Umtauschgebühr geblecht habe, wollte ich nun definitiv auf eine preisgünstigere Variante umsteigen. Da man bei der Kreditkarte ja immer eine Gebühr bezahlen muss, wollte ich nur Hotels damit bezahlen. Also blieben noch zwei Optionen übrig: Euroscheine mitnehmen und an einem Schalter umtauschen oder einfach im Ausland Geld vom Konto abheben. In Groß Britannien ist es am günstigsten, wenn man vom Konto abhebt. Hier fällt eine einmalige Gebühr an (in der Regel um die 5 €) – aber bereits ab einem Wert von 50 £ spart man Geld im Vergleich zum Umtauschen am Schalter, da dort der Kurs extra schlecht ist.
Zu beachten ist auch die Tageshöchstgrenze, die man nicht überschreiten kann – versucht man es doch, kommt unter Umständen den ganzen Tag kein Geld aus irgendeinem Automaten mehr…

Lebensmittel

0,5l Wasser 0,50-0,70 £
2l Wasser ab 0,17 £
4x 1l Wasser 1,50 £
0,5l Pepsi/Cola/Limo 1,09-1,15 £
Dose Irn Bru 0,59 £
großer Apfel 0,55 £
Banane 0,14 £
Leibnitzkekse 1 £
4 Brötchen (Tesco) 1 £
10-12 Scheiben Schinken 1 £
Sandwiches / belegte Bagels 2-4 £
Meal Deal am Flughafen (Sandwich+Chips+0,5l Trinken) 3,99 £
0,5l Wasser am Flughafen 1,35 £

 

Und noch ein paar weitere Lebensmittel aus dem Supermarkt (Tesco):

Foto Lebensmittel UK

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Reisekosten

1l Diesel (ist hier teurer) oder Benzin 1,20-1,40 £
Nacht im B&B p.P. im DZ mit eigenem Bad 35-45 £
Nacht im Hotel p.P. im DZ mit eigenem Bad (ggf. etwas außerhalb) ab 30 £
Flughafenbus Edinburg (return) 7 £
TravelCard London Zonen 1-6 für 1 Tag 8,90 £

Ausgehen

1Pint Cider im Pub 3,50 £
1Pint Bier im Pub 3,00 £
Quiche 2 £
Pasty ab 3,99 £
Glas Cola im Restaurant knapp 2 £
Burger und Pommes im Restaurant 12 £
Vegi Curry im Hotel 8 £
Portion Pommes am Imbis 1,50-2,60 £
Lachsgericht im Restaurant 12 £
Flasche Wein ab 16 £
Pimms in einer Bar 7 £
Glas Wein (175ml) ab 4 £
Cappuccino beim Bäcker 1,14 £
Apfeltasche beim Bäcker 0,70 £
Bacon Cheese Wrap beim Bäcker 0,96 £
All you can eat in Chinatown London inkl. 1 Getränk 12 £
Pizza bei Vapiano 10 £

Postkarten

Postkarte 0,10 – 1,00 £
internationale Briefmarke 0,97 £

Reisekosten in Norwegen

Hinweis: 1 € entspricht etwa 8 NOK (Stand: Juli 2014)

Lebensmittel

Die billigste Variante sich in Norwegen (und fast überall sonst auf der Welt auch) zu ernähren, ist Selbstverpflegung.
Im Supermarkt findet man oftmals eine Billigmarke und eine oder mehrere, die teurer sind.
In der folgenden Auflistung sind entweder Fixpreise genannt, diese entsprechen dann der Billigmarke oder Preisspannen je nach Marke (denn die anderen Touristen kaufen auch gerne das Billigste und daher ist es öfters auch vergriffen).
Auch unter den Supermärkten gibt es deutliche Preisunterschiede. Allgemein gilt: je größer, desto billiger (Kiwi kann ich am meisten empfehlen).

1,5l Wasser (mit/ohne Kohlensäure) 8-20 NOK
1,5l Limo/Cola 15-25 NOK
Lipton Tee (20 Beutel) 22 NOK
0,5l Bier (Supermarkt) 30-40 NOK
1l Milch 13-18 NOK
Brot (Supermarkt) 8-35 NOK
8 Aufbackbrötchen 20 NOK
250g Salami (billigste Marke) 35 NOK
300g Käse 34 NOK
400g „Nutella“ (Billigmarke) 12 NOK
Schmelzkäse mit Schinkengeschmack (Tube) 27 NOK
1kg Äpfel 30 NOK
1kg Bananen 20 NOK
1kg frische Paprika 30 NOK
große Dose Mais 3 NOK
400g Hackfleisch (Schwein) 20 NOK
1kg Spaghetti 10 NOK
500g Reis 28 NOK
Tiefkühlpizza (für 1 Person) 30-50 NOK
Eis (einzeln) 18-30 NOK

Reisekosten

Bisher bin ich meistens mit dem Auto durch Norwegen gefahren und kann deshalb nicht für alle Verkehrsmittel Preisauskunft geben.
Das Bus- und Bahnnetz ist zumindest im Süden gut ausgebaut und eignet sich vermutlich für Alleinreisende besser. Für Schüler und Studenten gibt es verbilligte Preise.

In Norwegen zahlt man für die Benutzung von Straßen Maut und zwar so lange, bis die Baukosten wieder eingeholt wurden.
Mietwagen sind mit einem Mautgerät ausgestattet: passiert man einen mautpflichtigen Straßenabschnitt, werden die Gebühren verbucht.
Diese Kosten werden bei der Verleihstation gesammelt und nach der Reise von der Kreditkarte abgebucht.

Bezüglich der Unterkünfte: die meisten Unterkünfte, Touristinfos und manche Sehenswürdigkeiten bieten freies Wifi an – man braucht sich also um die Erreichbarkeit keine Sorgen zu machen.

 

Mietauto (Kleinwagen) 55 € pro Tag
1l Diesel 13-15 NOK
Parkgebühren in Städten bis zu 33 NOK pro Stunde
Maut pro Abschnitt meist 15-30 NOK (PKW)
1 Nacht im Hotel (p.P. im DZ) 100 €
1 Nacht in einer Hütte (bis 4 Personen) ab 150€

Ausgehen

Ausgehen ist in Norwegen für Deutsche sehr teuer.
Am günstigsten kann man mittags essen (Lunsj) oder indem man sich das „Dagens rett“ (Gericht des Tages) bestellt.
Pro Gericht kann man meist mit 20 € rechnen.
Hier eine Übersicht von üblichen Preisen in gewöhnlichen Restaurants.

Bier (0,3l) um 80 NOK
Wasser/Cola/Fanta (0,3l) 33-50 NOK
Long Drinks 100-130 NOK
Kaffee 25-35 NOK
Pizza 170-210 NOK
gebratener Reis/ Nudeln (thailändisch) 120-150 NOK

Postkarten

Schreibt ihr auch so gerne Postkarten, wie ich?

Postkarte 6-15 NOK
Porto nach Europa 14 NOK

Reisekosten in Neuseeland

Hinweis: 1 $ entspricht etwa 0,64 € (Stand: Juli 2014)

Lebensmittel

Ich war fünf Wochen lang in Neuseeland und bin mit einem durchschnittlichen Tagesbudget von 15 $ für Lebensmittel, Souvenirs und kleine Ausflüge ausgekommen. Beinhaltet sind hier auch die seltenen Restaurantbesuche.
Allerdings habe ich auch von anderen Budget-Reisenden gehört, dass es möglich ist mit nur 30 $ eine ganze Woche satt zu werden (sicherlich beinhaltet dies auch eine Menge Essen aus den „Free Food“ Kisten). Es kommt also ganz auf die persönlichen Ansprüche an.

1,25-1,5l (sprudeliges) Wasser im Supermarkt 1,30-2 $
Brotbelag (100g Salami oder Schinken) etwa 3-4 $
1l Milch 2-3 $
Philadelphia 3-4 $
1kg Bananen 3 $
1kg Äpfel 3,50-4 $
Packung Cornflakes 4 $

Reisekosten

In Neuseeland war ich ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Hier ist vor allem das Busnetz gut ausgebaut und zeitlich relativ zuverlässig. Wir sind vor allem mit Nakedbus und Intercitybus (hier gibt es auch Studentenrabatt) gefahren und haben durch unsere frühe Buchung von Einzelfahrten viel Geld gespart. Wer es gerne spontaner mag, kann auch Buspässe kaufen – diese gelten dann entweder für eine Strecke (z.B. von Norden nach Süden über beide Inseln) oder man hat eine bestimmte Anzahl Fahrten (z.B. 30 Fahrten, darf aber jeden Abschnitt nur einmal fahren).

Auckland Flughafenbus (1 Weg) 16 $
Christchurch Flughafenshuttle (Preis gilt ab 2 Personen) 10 $
Stadtbus Auckland City – Mt Eden (1 Weg) 3,40 $
Fähre Auckland-Rangitoto-Auckland 26,10 $
Reisebus Einzelfahrt(Frühbucherpreis) ab 1 $ (rechne aber eher mit 5-30 $ pro Strecke)
Fähre Nordinsel – Südinsel 50 $
1 Nacht im Ho(s)tel (p.P. im DZ mit eigenem Bad) 50 $
1 Nacht im Zelt 18 $

Ausgehen

Ausgehen ist in Neuseeland (abgesehen von Alkohol) nicht so teuer wie in Norwegen. Das Preisniveau ist ein bisschen höher als in Deutschland, aber man kann es sich ab und zu mal gönnen, ohne dass es wirklich weh tut 😉

0,3l Bier 12 $
Pommes und Cider 13,50 $
heiße Schokolade am Rastplatz 4,80 $
asiatisches Essen mit Getränk in Wellington 16,40 $
Pie 3,50 $
Quiche 4,20 $
Eis am Stiel 1,20-4 $
Frappuccino bei Starbucks (Tall) 6,50 $
Pizza im Restaurant 12 $

Internet, Telefonieren und Co.

In vielen Ländern der Welt erhält man freies Internet in den Unterkünften.
Sowohl in Australien, als auch Neuseeland ist das allerdings leider unüblich.
Daher lohnt sich schnell die Anschaffung einer neuen SIM Karte (auch um Roaming Gebühren zu vermeiden) mit mobilem Internet.

SIM Karte von Vodafone (bestes Netz in NZ) 30 $
500MB Vodafone mobiles Internet (30Tage) 20 $
Travel SIM von Vodafone für 60 Tage (inkl. 2GB Internet und 120 Freiminuten + 100 sms) 59 $
SIM Karte von 2degrees (Coupon aus Willkommensheft am Flughafen) 0 $
500MB 2degrees mobiles Internet (30Tage) 20 $

Postkarten

Schreibt ihr auch so gerne Postkarten, wie ich?

Postkarte 0,50-1 $
Porto nach Europa 1,90 $

Waschen

Wenn man lange unterwegs ist, muss man auch immer mal wieder seine Wäsche waschen.
Die meisten Hostels, Motels und Backpacker-Unterkünfte haben einen Waschraum.
Hier steht meist nur eine Waschmaschine (oft sind es Toploader, die sehen ein bisschen anders aus als daheim) und man kann nur KALT waschen.
Waschpulver muss man sich selbst mitbringen (ein Großpack Waschpulver aus dem Supermarkt lohnt sich, wenn man oft waschen muss und noch Platz im Gepäck hat). Außerdem stehen ebenfalls kostenpflichtige Trockner zur Verfügung. Am billigsten wäscht es sich in kleineren Orten, denn in Städten sind die Gebühren für die Maschinen immer ein bisschen höher.

Waschpulver für 1 Maschine 1 $
Waschmaschine 2-4 $
Trockner 2-4 $

Reisekosten in Dubai

Hinweis: 1 Dirham (AED) entspricht etwa 0,20 € (Stand: August 2014)Wenn man an Dubai denkt, fallen einem vermutlich zuerst die extravaganten Bauwerke ein. Ich hatte daraufhin gedacht, dass die Preise in dem neuen Luxusort bestimmt sehr teuer sind. Stimmt aber nicht. Für Deutsche ist es relativ günstig in Dubai.

Lebensmittel

Flasche Wasser (Supermarkt) 2-3 AED
Flasche Limo (Supermarkt) 3 AED
Knoblauchbrot (Food Court) 8 AED
indisches Mittagessen (Food Court) 40 AED
Portion Zimtschnecken (Food Court) 14 AED

Reisekosten

1 Nacht im 4**** Hotel p.P. im 3er Zimmer 30 €
Frühstück im 4**** Hotel p.P. 10 €
rote Nol Karte für die Metro (wiederaufladbar) 2 AED
Metrofahrt Flughafen – Deira 2,50 AED
Tageskarte Metro (alle Zonen) 14 AED
Abra Fahrt über den Creek 1 AED
Wasserbus in Dubai Marina 2 AED
Monorail zur Palme (Hin- und Rückfahrt) 25 AED
Schifffahrt zur „Welt“ (wenn auch nicht empfehlenswert) 50 AED
Eintrittspreis Burj Khalifa (vorher gebucht mit Uhrzeit) 125 AED
Eintrittspreis Burj Khalifa (jederzeit) 400 AED

Reisekosten in Bangkok

Hinweis: 1 € entspricht etwa 43 Baht (THB) (Stand: August 2014)

In Thailand sind die Lebenshaltungskosten sehr niedrig. Allerdings wird hier gerne ein höherer Preis von Ausländern verlangt und man wird zum Handeln gezwungen. Am lustigsten daran finde ich den Einsatz von Taschenrechnern (da scheinbar viele Touristen mit der englischen Aussprache der Thais nicht klargekommen sind.. deshalb werden die Preise dann eingetippt).

Lebensmittel

0,6l Wasser (Supermarkt) 6 THB
Eistee (Supermarkt) 20 THB
Kekse (Supermarkt) 25 THB
Gobstopper (Supermarkt) 50 THB
3 rollen Durian Snack (schmeckt wirklich ekelig..) 50 THB
Mittagessen und Smoothie (Food Court) 240 THB
Mahlzeit von einer Garküche 35 THB
Kokosnuss mit Strohhalm (sehr, sehr lecker) 40 THB
Kokosnusseis 40 THB
Fruit Shake mit Obst nach Wahl (0,3l) 40 THB
Guavensaft im kleinen Tetrapack 22 THB

Reisekosten

1 Nacht im DZ p.P. (3*** Hotel) 13 €
Taxi Flughafen – Khaosan Road 450 THB
Floating Markets Ausflug (Gruppe) 10 €
Kurzstrecke TukTuk 20-200 THB
Insektenfotos machen (Essen kostet so viel man will) 10 THB
Ohrringe (Khaosan Road) 20 THB
Karikatur (Khaosan Road) 100 THB

Reisekosten in Australien

Hinweis: 1 AUD entspricht etwa 0,70 € (Stand: August 2014)

Australien hat den Ruf, dass es extrem teuer ist.
Ich war jedoch überrascht, dass die Preise in den Supermärkten nur wenig über dem deutschen Niveau liegen. Wenn man sich Mühe gibt, kann man also auch relativ preiswert klarkommen. Geführte Ausflüge allerdings sind recht teuer.

Lebensmittel

Flasche Wasser 0,75-1,50 $
Banane 0,75 $
Schokomuffin (7Eleven) 4 $
Fertiggericht (Nudeln aus dem Supermarkt) 13 $
Eis 02-3 $
Portion Pommes 3-5 $
Zimtstange 2,50 $
Schale Erdbeeren (Markt) 3 $

Reisekosten

1 Nacht im 3*** Hotel p.P.(im Dreibettzimmer, Sydney) 30 €
1 Nacht im 2** Ibis Budget Hotel p.P.(im Dreibettzimmer, Melbourne) 19 €
Flughafenshuttle Sydney 19 $
Flughafenshuttle Melbourne 18 $
Sydney Zentrum – Bondi Beach (und zurück) 9,20 $
Zug Sydney – Melbourne (11h Fahrt) 40-60 € (Frühbucherpreis, Studentenrabatt mit ISIC möglich)
Eintritt Skytower Sydney 23,40 $
Eintritt Eureka Tower Melbourne 12,60 $

Postkarten

Postkarte ca. 1,60 $
Porto nach Europa 2,60 $

Warum Postkarten schreiben auch heute noch cool ist

Rechnungen, Werbung und offizielle Schreiben. Die meiste Post, die heutzutage im Briefkasten landet, löst keine Freude aus.

Umso schöner ist es dann, wenn zur Abwechslung eine Postkarte dabei ist.

In diesem Artikel möchte ich aufzählen, warum ich auch heute noch fließig Postkarten schreibe, obwohl es doch über das Internet schneller und billiger ginge.

Mach anderen eine Freude

Im Zeitalter von Internet hat Papierpost eine höhere Bedeutung bekommen. Ich finde eine handgeschriebene Nachricht wesentlich persönlicher, als eine getippte digitale Nachricht.
Mit einer Postkarte zeigst du also, dass dir die/der Empfänger/in wichtig ist und du dir Zeit für sie/ihn nimmst.

Werde Teil des Inventars

Fährst du oft weg und schreibst fleißig Karten, kannst du bei deinen Freunden/Familie vielleicht eine ganze Sammlung von deinen Karten entdecken.

Sind diese auch noch an einer Wand aufgehängt, wird dich das bestimmt mit Stolz erfüllen.

Noch dazu hängt ein kleiner Teil von dir in einer anderen Wohnung – man fühlt sich verbunden.

Du kriegst welche zurück

Wer etwas gibt, bekommt auch eher etwas zurück. Sprich: die Chancen stehen gut, dass auch du eine Postkarte zurück geschickt bekommst, wenn deine Freunde wegfahren.

Die Arbeitsweise der Post bietet Gesprächsstoff

Fast genauso spannend, wie die Reise mit der Bahn, kann der Transfer einer Postkarte sein.
In den seltensten Fällen kommen zwei gleichzeitig in den gleichen Briefkasten geworfene Postkarten, die an den gleichen Ort adressiert wurden, auch gleich schnell am Ziel an.

Manchmal werden die vermeintlichen Luftpost-Karten auch auf dem Landweg verschickt und brauchen schlappe sechs Wochen bis ans andere Ende der Welt.
Möglicherweise liegt dies aber auch daran, dass die Postbeamten in Brunei die Karten manchmal noch sorgfältig in Plastiktütchen einpacken.

Besonders skurril fand ich die Geschichte, bei der eine Postkarte fünf Jahre lang in den Tiefen der Post herumgeirrt ist und erst nach dem Tod der Senderin angekommen ist!

Ein Glück für Briefmarkensammler

Je nachdem wo du reist, gibt es wirklich hübsche Briefmarken.
Jeder Briefmarkensammler wird sich darüber freuen.

Teile deine Urlaubsfreude mit anderen

Im Vergleich zu einem digitalen Gruß, hat man bei einer Postkarte noch ein richtiges Souvenir in der Hand.

Dieses Stück Papier war mit dir auf Reisen und es hat seine eigenen Abenteuer erlebt.

Karte als Souvenir

Postkarten eigenen sich prima als Souvenir. Willst du sie selbst behalten, wiegt sie kaum etwas und braucht auch nur wenig Platz in der Tasche.

Zu Hause steht sie nicht blöd rum und muss abgestaubt werden, also auch super für Hasser des Saubermachens geeignet.

Schickst du sie an deine Freunde, wiegt sie noch weniger, da sie ihre Reise mit der Post antritt.

Meistens günstig

In der Regel sind Postkarten recht günstig und solange du nicht unendlich viele davon verschicken möchtest, haut es nicht stark ins Budget rein.

Außerdem sollten einem Freunde doch so viel Wert sein, oder?

Fotoersatz

Hast du keinen Fotoapparat zur Hand oder sitzt du im Bus, der nicht überall anhalten kann, wo es dir gut gefällt?

Spielt das Wetter nicht mit oder wurde mal wieder eine Baustelle an einer äußerst ungünstigen Stelle eröffnet?

Dann sind Postkarten der ideale Fotoersatz.

Hier hatten die Fotografen einen optimalen Standort und Zeitpunkt gewählt, den du auf einer zeitlich begrenzten Reise nicht immer nachmachen kannst.

Kartenalbum

Bei meiner Weltreise habe ich von jedem Ort, den ich besichtigt habe, eine Postkarte gekauft.

Schön ist, dass auf der Rückseite meistens noch eine kleine Info zu dem Ort steht.

So ist es einfacher sich an mehr Details zu erinnern.

Doch was tut man mit einem Bündel Postkarten? Ich habe mich dieses Jahr für ein Postkarten-Album entschieden.

Wollt ihr das nachmachen bedenkt aber bitte, dass die Karten dicker sind als Fotos. Klebt man statt Fotos Postkarten ins Album, wird es unter Umständen nicht mehr zugehen…

 

Verschönerung des Reisetagebuchs

Immer wenn ich auf Reisen bin – und auch nur dann – schreibe ich Tagebuch, um die vielen tollen Erlebnisse nicht zu vergessen.

Über die Jahre hat sich die Schreibweise immer weiterentwickelt und aktuell bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich die Bücher später besser anschauen, wenn man auch etwas visuelles zu sehen bekommt.

Einfach eine Rolle Tesa einstecken (die kann man übrigens auch für extrem viele andere Dinge unterwegs verwenden) und schon kann man immer mal zwischen durch eine Postkarte einkleben.

Dies ist auch mit anderen Dingen des Urlaubs erweiterbar. Zum Beispiel Eintrittskarten, Aufklebern oder Flyern von Ausflügen… die Liste könnte unendlich lange fortgesetzt werden

Du unterstützt Künstler

Indem du eine Postkarte kaufst, untersützt du die Fotografen und Künstler, die diese erstellt haben.
Das ist mir persönlich wichtig, auch in anderen Bereichen: gefällt mir zum Beispiel ein Lied sehr gut, möchte ich auch den Sänger unterstützen und kaufe es mir.

Lebe dich kreativ aus

Ich bin gerne mal kreativ und auf Postkarten kann man das auch gut ausleben.
Ob es jetzt eine spiralförmige oder bunte Beschriftung der Karte ist oder du ein Bild dazumalst, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eine weitere Idee ist ein Postkartenbrief. Hier wird einfach auf einer zweiten (dritten…) Postkarte weitergeschrieben. Diese können auch von anderen Orten (an späteren Tagen) kommen.

Entwerfe eigene Postkarten

Bist du unterwegs technisch gut ausgestattet? Dann kannst du ja auch eine eigene Postkarte erstellen ( zum Beispiel hier).

Bahn Bingo

Nach einigen Jahren des Bus- und Bahnfahrens könnte ich viele Geschichten darüber erzählen.
Das haben aber andere schon längst getan. An dieser Stelle sollte ich wohl das Buch
Senk ju for träwelling
nennen, welches ich persönlich sehr amüsant fand.
Jedenfalls habe ich mir etwas anderes überlegt: ein Bahn-Bingo!
Mit meiner Vorlage können sich nun meine Leidensgenossen den Alltag ein wenig versüßen.

Wie funktioniert das Bahn-Bingo?

Ganz einfach: Drucke das Bahn-Bingo aus. Sobald unterwegs eine Störung vorkommt, die auf dem Bingo-Spielblatt vorkommt, darfst du sie durchstreichen. Man braucht also keinen Spielleiter, sondern kann es ganz für sich alleine und auch über mehrere Tage verteilt spielen – denn manchmal läuft ja auch alles glatt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ;).
Ist eine Reihe voll, hast du das Spiel gewonnen. Ich stelle mir das jedenfalls sehr lustig vor, wenn neben mir im Zug jemand plötzlich aufspringt und Bingo ruft (ja, das hätte es ganz sicher auch als besonderes Ereignis in mein Bahnbingo geschafft).

bahnbingo-de

Downloade das Spielbrett hier.

Reisender im Herzen

Du weißt, dass du ein Reisender bist, wenn…

1 – du mehrere Sätze pro Tag mit „als ich in X war,…“ beginnst

2 – du beim Hören von verschiedenen Liedern an deine Urlaubsorte bzw. -reise denkst und grinsen musst

3 – du nicht gefragt wirst, wofür du frei haben willst, sondern wo es diesmal hingeht

4 – du genau weißt, wo die Reisebücher in deinem Buchladen oder der Bibliothek stehen

5 – du keine Waage brauchst, um das Gewicht deines Gepäcks genau einzuschätzen.. und du genau weißt wenn es zu schwer ist.

6 – du eine große Affinität zu Flughäfen und/oder Bahnhöfen hast, weil das bedeutet, dass du wieder verreist

7 – du genau weißt, welche Gegenstände nicht ins Handgepäck gehören bzw. in einen Zip-beutel verstaut werden müssen

8 – du einen Großteil deiner Freizeit mit Reiseplanungen verbringst

9 – du so oft in einem Land warst, dass es sich nach Heimat anfühlt wenn du endlich wieder dort bist

10 – du kaum nachdem du von einer anstrengenden Reise zurück bist und dich schon wieder danach sehnst permanent unterwegs zu sein
– egal wie komfortabel es zu Hause im Vergleich ist…

11 – du weißt wie nützlich verschließbare Zipbeutel und eine Stirnlampe unterwegs sein können

12 – du manchmal in einem Mischmasch aus verschiedenen Sprachen denkst

13 – du es nicht komisch findest die Stempel in deinem Reisepass zu zählen – sogar alleine

14 – du SIM Karten aus verschiedenen Ländern sammelst, nur für den Fall, dass du sie noch mal brauchen könntest

15 – die Leute dich regelmäßig fragen „wo bist du gerade?“

16 – deine Freunde dich nach Urlaubstipps fragen

17 – du mehrere Reiseblogs und – webseiten in deinen Lesezeichen gespeichert hast

18 – du so tapfer warst und Durian probiert hast!!!

19 – du Freunde aus der ganzen Welt hast

20 – du es sehr traurig findest, dich von dem Paar Schuhen zu trennen, das mit dir um die Welt gereist ist

21 – du den Unterschied zwischen der Sonne in Europa, Asien und Australien kennst

22 – dein Kulturbeutel nicht so groß ist wie ein Koffer; es gibt sehr wenige Orte auf der Welt, an denen man das Wichtigste nicht nachkaufen kann

23 – du glücklich ohne Make Up, etliche Accessoires, Glätteisen und Haarspray leben kannst

24 – du Geldumrechnungen im Kopf machen kannst

25 – du Freitags und Samstags zu Hause lieber bleibst, um Geld für den nächsten Trip zu sparen

26 – du eine beeindruckende Sammlung von Fotos aus der ganzen Welt hast

27 – deine Familie/beste(r) Freund(in) eine Sammlung an Postkarten an der Wand hängen hat

28 – deine Neujahrsvorsätze Ländernamen beeinhalten

29 – du deine Boardkarten(reste) aufhebst

30 – du weißt, dass in vielen Teilen der Welt ein Roller als Familienfahrzeug für vier oder mehr Personen gilt

31 – du die Kürzel für mindestens zehn Flughäfen kennst

32 – du immer genau weißt wo dein Pass ist

33 – du drei oder mehr Reisen in Planung hast und nur noch auf die richtige Gelegenheit wartest endlich loszuziehen

34 – du Playlisten auf deinem MP3-Player hast, die nach Ländern benannt sind

35 – du viele Sachen auch in Reisegröße besitzt (z.B. Shampoo, Reisezahnbürste oder Reisehandtücher) – nur um bei der Reise ein bisschen Gewicht zu sparen

36 – du weißt, dass das Ende einer Reise eine Depression verursachen kann

37 – du dich an Zeiten erinnern kannst, in denen die Bikinirändchen so krass waren, dass sie fast im Dunklen geleuchtet haben

38 – dich jemand nach deinem Outfit fragt und du statt einem Gschäft drei Länder nennst, in denen du es dir gekauft hast

39 – du einen Steckdosenadapter für die ganze Welt besitzt

40 – du ausländisches Geld nicht zurück tauschst – für den Fall, dass du es bald wieder brauchst

41 – du ausländisches Geld sammelst und dich über jede Währung freust, die neu dazu kommt

42 – du etliche Reiseapps und Karten auf deinem Smartphone hast

43 – du in jedem Land anderes Essen magst, das es nur dort zu kaufen gibt und dich bei jedem Besuch freust es wieder zu dir nehmen zu können

44 – du die Preisunterschiede zwischen den Ländern nutzt, um beispielsweise deine Hosen im Ausland billiger zu erwerben, als es in Deutschland möglich wäre

45 – du schon weißt welche Kleidung in einem halben Jahr in Deutschland „in“ ist, weil du vorher in einem Land unterwegs warst, das die neue Kollektion früher einführt

46 – du deine Fremdsprachenkenntnisse nicht verlernen möchtest und unterwegs versuchst dich in der Landessprache zu verständigen

47 – du dich trotz fehlender Schilder oder Pläne orientieren kannst

48 – du auch mit unterschiedlichen Verkehrsregeln zurecht kommst – einfach schauen, wie es die Einheimischen handhaben

49 – du die Liste nun mit Freunden oder anderen Reisenden teilst

Reiseaccessoires

Auf dieser Seite habe ich eine Zusammenfassung von coolen Accessoires erstellt, die bestimmt jeden Reisefreak glücklich machen würden. Falls ihr also z.B. auf der Suche nach einem tollen Geschenk für eine/n reiselustige/n Freund/in sucht, könnt ihr euch gerne von meiner Liste inspirieren lassen.

1) Typografische Weltkarte für die Wand

Ich bin ein großer Fan von Typografie und was man damit so alles gestalten kann. Daher war ich sofort begeistert von einer typografischen Weltkarte für die Wand.
Da ich auch gerne mal was kreatives mache, habe ich mir die Weltkarte selbst an die Wand gemalt. Wer nicht so aufs Selbstmachen steht, kann die Tapete natürlich auch hier kaufen:


 

2) Armbanduhr mit Weltkarte

Auch wenn diese
Armbanduhr mit Weltkarte sehr billig ist und ich mir Gedanken über die Hautverträglichkeit mache, habe ich trotzdem noch Lust mir die Uhr zu kaufen. Einfach weil sie so cool ist…

3) Rubbelweltkarte

Wenn man viel reist, macht es auch viel Spaß die Orte, an denen man schon war, irgendwo zu markieren. Hierzu gibt es zum Beispiel diese Rubbelweltkarten. Einmal in groß für zu Hause und einmal in Reisegröße zum Mitnehmen.

Rubbelweltkarte – travel edition

rubbelweltkarte

4) Artikel der moses Fernweh Reihe

Ich könnte ja sowieso alle Artikel der Fernweh Reihe kaufen, aber hier nun eine Liste mit den Sachen, die ich für sinnvoll erachte.

Reisepasshülle denn ob man will oder nicht: das gute Stück zeigt sonst schnell Abnutzungsspuren.

Gepäckwaage zum einfacheren Wiegen der Gepäckstücke. So packst du nicht zu viele Gegenstände ein und must demnach auch kein Geld für Übergewicht bezahlen.

TSA Schloss damit deine Sachen nicht so einfach geklaut werden können

Reiseset fürs Handgepäck – sinnvoll für kurze Reisen, um Gewicht zu sparen

Universal-Reiseadapter damit du überall Strom kriegen und deine Geräte aufladen kannst

Stickerrolle

Haftmarker zum Markieren der besten Orte im Reiseführer

Ich-packe-meinen-Koffer Notizblock für Reiseanfänger oder diejenigen, die einfach keine Lust dazu haben sich ihre Liste selbst zu schreiben 😉

Reisekasse auch wenn die Kapazität der Dose nicht für das Gesamte Urlaubsbudget reichen mag, kann man hier beispielsweise auch Restgeld der Urlaubswährung als Erinnerung aufheben.