Monatsarchiv: Mai 2015

Scottsdale

Heute stehen 600km Fahrt an.
Aufgewacht sind wir in San Diego bei recht kühlen Temperaturen und bedecktem Himmel.
Dann sind wir losgefahren und recht schnell haben wir sonniges und vor allem heißes Wetter erreicht. In Scottsdale soll es bis zu 40º haben. Überprüfen kann ich es ohne Thermometer ja schlecht…

Unser erster Stop sind die Imperial Sand Dunes. Hier ist es mächtig warm – aber auch total toll. Ich liebe ja die kargen Landschaften..

image

Gruppenfoto bei den Sanddünen

Auch unsere Mittagspause haben wir auf einer Düne verbracht mit toller Aussicht.

image

Blick beim Mittagessen

Aktuell ist das mit Abstand der beste Tag für mich! Mal sehen, ob die Canyons das noch toppen werden 😉

Am Nachmittag haben wir Kalifornien verlassen und reisen nun durch Arizona.

Gegen 17 Uhr sind wir am Ziel. Ein nettes Hotel mit Pool. Den werden wir auch gleich belagern, weil es immer noch ziemlich warm ist..

Abends waren wir in der Altstadt in einer Westernbar mit Live Musik.

image

Bar mit Live Musik

San Diego

Heute ist der erste Tag, an dem wir die Zelte nicht abbauen müssen.
Sehr angenehm, dass wir ausschlafen können.

Hier ein kleiner Überblick über unseren Campingplatz (der ist diesmal richtig gemütlich):

image

Unsere Zelte

image

Frühstück

Wir haben den Tag zur freien Verfügung. Ich habe mich deshalb einer Gruppe angeschlossen, die sich erst einen Park angeschaut hat und anschließend zum Strand gefahren ist.

image

Balboa park

Im Amerika ist ja bekanntlich alles größer: so auch die Entfernungen. Wir wollten vom Zoo zum Strand fahren. Die Entfernung beträgt etwa 10km. Wir hatten die Wahl zwischen einem Taxi und drei Bussen und Zügen. Preislich kams wahrscheinlich aufs gleiche hinaus. Deshalb haben wir uns ein Taxi geteilt. So waren wir wesentlich schneller am Mission beach und konnten den Nachmittag dort am Strand verbringen. Das war richtig angenehm als die Sonne endlich ihren Weg zwischen den Wolken hindurch gefunden hat.
Im Frühling ist das in Kalifornien scheinbar erst nachmittags sonnig…

Am Abend haben wir den coolen Camping Pool ausprobiert. Hier gibt es auch einen Hot Pool, das war wie ein kleiner Wellnessurlaub zwischen weniger bequemen Nächten im Zelt.
Ich finde es zwar auch mal ganz lustig im Zelt zu schlafen, aber im Allgemeinen bevorzuge ich dann doch eher Hotels 😉

LA nach San Diego

Die Nacht im Hotelbett war sehr angenehm. Und natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt ausgiebig in der sauberen Dusche zu duschen.
Frühstück gabs im Hotel leider nicht, aber wir haben zumindest einen Stop bei einem Bagels Laden gemacht. Draußen stand ein Plakat mit verlockendem Foto von einem Lachsbagel, den hab ich dann auch gleich bestellt. Bekommen habe ich allerdings einen mit Frischkäse. Mein englisch muss extrem unverständlich sein vermute ich ^^
War trotzdem lecker.

Danach gings zum Huntington Beach. Das ist eine sehr bekannte Surferstadt, wo es sogar einen Surfers walk of fame gibt.

image

Huntington Beach

image

Surfers walk of fame

Der nächste Stop war beim Walmart, hier haben wir für 14 Personen und 2 Tage eingekauft. Über 200 $ hat der Spaß gekostet.
Gerade ist der Eurokurs nicht gut, das heißt es ist leider nicht besonders günstig für uns Europäer. Umso besser, dass das meiste Essen inklusive ist.

Zu Mittag haben wir einen Stop im Park gemacht. Hier gab es Hühnchen Salat und eine Partie Basketball.

image

Mittagessen im Park

Am Abend haben wir noch einen Abstecher zum Mission Beach gemacht.

image

Mission Beach

Los Angeles

Die zweite Nacht im Zelt liegt hinter uns. Für mich ist das ja eine neue Erfahrung mit so viel Natur um mich herum, aber das im Zelt schlafen an sich gefällt mir ganz gut. Bloß mit den dreckigen Waschräumen kann ich mich nicht so wirklich anfreunden.
Umso schöner, dass heute eine Nacht im Hotelbett ansteht 😉

Pünktlich um 8Uhr sind wir startklar. Unsere Gruppe ist echt angenehm: bisher hat sich noch keiner total abgeschossen oder war bei einem Treffpunkt deutlich zu spät.

Heute steht Los Angeles auf dem Plan. Am späten Vormittag haben wir uns durch den dichten Stadtverkehr gequält. Fun fact: hier gibt es mehr Autos als Einwohner!
Wir laufen über den walk of fame und suchen nach den Sternen mit unseren Lieblingsstars.

image

Walk of fame

Von hier aus kann man auch den Hollywood Schriftzug sehen. Leider fahren wir nicht näher ran 🙁
Unsere Tourguides mögen die Stadt nicht und das merkt man auch.
Nachdem wir über die Sunset Blvd. und durch Beverly Hills gefahren sind, machen wir einen Stop beim Mexikaner. Je näher wir uns der Grenze nähern (aktuell sind es schätzungsweise noch 200km bis Mexiko), desto besser wird das mexikanische Essen und das wollen die natürlich ausnutzen.
Ich bin nicht so der Fan von mexikanischem Essen, aber meim Cha Cha Chicken ohne Bohnen schmeckt dann doch ganz gut.

image

Mittagessen

Den Nachmittag haben wir am Strand in Santa Monica verbracht.
Hier hatten die CEOs ihren Spaß und wollten uns gar nicht mehr weglassen. Erst haben sie alle Turngeräte durchprobiert und später noch die Gruppe dazu motiviert Volleyball zu spielen.
Da das wohl anstrengend war, sind ein paar Teilnehmer danach noch ins Meer gegangen – ohne Handtuch oder Badesachen. Da bin ich wirklich gespannt, ob da keiner krank wird, weil der Wind wirklich kalt war. Außerdem stehen am Strand überall Schilder herum, die besagen, dass das Meer stark verschmutzt und gesundheitsschädlich ist.

image

Volleyball (die zwei halbnackten, braungebrannten Kerle sind übrigens die CEOs)

image

Santa Monica Pier

image

Santa Monica Beach

Am Abend ging es dann ins Hotel, das direkt am Flughafen liegt.
Die Betten sind unheimlich breit (140cm pro Person?) und es ist richtig toll eine (fast) eigene Dusche zu haben.

image

Die riesigen Hotelbetten

image

Sicht aus dem Fenster mit Blick auf die Start- und Landebahn

Big Sur

Die erste Nacht im Zelt ist rum und war zum Glück ganz angenehm. 10 weitere werden nämlich noch folgen.

image

Erste Sonnenstrahlen

Pünktlich um acht Uhr morgens ist alles eingepackt und im Bus verstaut. Wir sind bereit für die Weiterfahrt.
Heute geht es weiter an der Küste entlang in Richtung Süden.
Unser erster Stop ist in Monterey, einem kleineren Touristenort.
Danach geht es auf den Highway 1.
Leider ist es zunächst sehr wolkig und so ist die Aussicht nicht so schön.

image

Big Sur

Neben ein paar Fotostops,  haben wir auch den Julia Pfeiffer Park besichtigt.  Hier gibt es einen Wasserfall, der in einer kleinen Bucht vor sich hin plätschert. Sah ganz idyllisch aus, ich habe aber vergessen auch mit dem Handy Fotos zu machen. Das heißt ihr müsst euch dann noch gedulden bis ich wieder in Deutschland bin und die Fotos entwickelt habe.

Zur Mittagszeit haben wir an einer Haltebucht gestoppt und eine Plane ausgebreitet. Hier wurde dann das Essen ausgebreitet und jeder konnte sich sein Mittagessen selbst zusammenstellen.

image

Mittagessen

Nachher haben wir einen weiteren Stop an einem Strand mit Seehunden gemacht. Der ganze Strand war voll mit den Tieren.  Dicht an dicht, wie die Strandtouristen am Mittelmeer.
Nur ging es hier etwas unfreundlicher zur Sache und hat extrem gestunken.

image

Elephant seals

Danach lagen noch zwei Stunden Fahrt vor uns bis zum Campingplatz bei Santa Barbara.

Der Roadtrip beginnt

Gestern haben wir die Gruppenreise begonnen. Zuerst hatten wir eine gemeinsame Stadtrundfahrt in San Francisco.  Morgens ist die Stadt immer stark bewölkt, mittags wird es wie von Geisterhand sonnig. Wenn man es schneller sonnig haben will, sollte man die Stadt verlassen. Das haben wir gemacht: entlang der Küste in Richtung Süden. Unser Ziel war ein Campingplatz in der Nähe von Santa Cruz, da heute jedoch Memorial Day ist (ein amerikanischer Feiertag), waren die Straßen gut gefüllt und es ging nicht so gut voran, wie sonst.
Als wir den ältesten Freizeitpark Amerikas in Santa Cruz besuchen wollten, gab es keine Parkplätze mehr und so hat Harold (einer unserer CEOs) den Bus noch eine Runde im Kreis gefahren, damit wir trotzdem 30min Zeit hatten, um einmal über den Rummelplatz zu spazieren. Es war brechend voll und neben den Fahrgeschäften gab es tonnenweise ungesundes Essen zur Auswahl. Schade, dass wir vorher erst gegessen hatten, das ein oder andere hätte ich ja gerne mal probiert.

Am Abend haben wir unseren Campingplatz erst kurz vor Sonnenuntergang erreicht.
Dann haben uns Chris und Harold gezeigt, wie unsere Zelte aufzubauen sind. Dann haben wir uns an die Arbeit gemacht. Ging aber ganz flott und vor Einbruch der Dunkelheit war alles aufgebaut.

Wir sind eine Reisegruppe von 12 Personen. Eingeteilt in drei Teams haben wir uns um das Kochen und Abwaschen gekümmert. Das dritte Team hatte gestern frei. Die Aufgaben werden dann aber jeden Tag rotiert, so dass jeder mal alles machen muss.
Zu Essen gab es Burritos.
Bis 23Uhr haben wir am Lagerfeuer verbracht, dann hat alles nach Rauch gestunken. Der Geruch wird wohl jetzt auch für den Rest der Reise an uns kleben bleiben.. :-S

image

Mein Zelt

image

Frühstück im Freien

Exploring San Francisco

Die erste Nacht in San Francisco ist überstanden. Viel geschlafen habe ich zwar nicht, aber um 6Uhr morgens war ich dann trotzdem schon hellwach. Der liebe Jetlag lässt grüßen…
War aber auch ganz gut, da ich mich heute mit Trevor treffen wollte und er um 8 Uhr vorbeikommen sollte und schon eine halbe Stunde eher da war. So konnten wir mehr Zeit miteinander verbringen und noch mehr von der Stadt sehen.
Zuerst hat er mich zum Baker Beach gefahren. Von hier aus ha man eine super Sicht auf die Golden Gate Bridge! Am ganzen Strand stehen Angler herum – ich frage mich ja, ob die da so viel Erfolg haben..

image

Baker beach

Als nächstes sind wir einmal über die Brücke gefahren und haben die Sicht auf die Stadt genossen. Leider war es ziemlich wolkig und alles sah nur grau aus.

Danach ging es zu den Painted Ladies, sehr bekannte Häuser am Hang. Überhaupt sind die ganzen Häuser in San Francisco am Hang und es gibt sehr viele hübsche Gebäude.

image

Painted ladies

Das Autofahren ist hier nur nicht so toll. Wenn man die steilen Straßen hochfährt, sieht man nämlich gar nichts von der Kreuzung bis man halb drauf steht. Zudem ist die Steigung auch enorm, was das Anfahren anbelangt.

Als nächstes sind wir mit der Fähre rüber nach Alcatraz gefahren und haben eine Audio Tour auf der Gefängnisinsel gemacht. Hier wurden früher die Schwerverbrecher eingesperrt, bis das Hochsicherheitsgefängnis dem Staat zu teuer wurde und es 1963 geschlossen wurde.

image

Zellen in alcatraz

image

Alcatraz

Gegen Mittag kam auch endlich die Sonne zum Vorschein und bei der Rückfahrt mit der Fähre konnte ich die Golden Gate Bridge noch mal bei gutem Wetter fotografieren.

image

Golden Gate Bridge

Gegessen haben wir dann etwas möglichst amerikanisches: ich hatte einen Western Burger mit Knoblauch-Pommes. War lecker, hat aber auch gut satt gemacht 😉

image

Amerikanisches essen

Zum Abschluss haben wir uns noch kurz Chinatown angesehen. In San Francisco gibt es das größte Chinatown in ganz Amerika und die ganzen Straßen sehen sehr asiatisch aus. Ziemlich cool.
Allerdings war ich etwas unter Zeitdruck, weil am Abend das Gruppenmeeting mit meiner Reisegruppe stattfindet und ich noch keine Uhrzeit wusste. Also hat mich Trevor beim Hotel abgesetzt (das zum Glück um Welten schöner ist als das Hostel die Nacht vorher) und wir haben uns verabschiedet.

image

Das neue Zimmer

image

Die Hotelaussicht - weniger schön

Dieses Mal teile ich mir ein Zimmer mit einer  18-jährigen Niederländerin. Erster Eindruck ist nett. Mal sehen wer sonst noch so dabei ist 🙂

Der 33 Stunden Tag

Heute Morgen in aller Frühe ging es los zum Flughafen. Da die Direktflüge unverhältnismäßig viel teurer waren, als Verbindungen mit einer Zwischenlandung, habe ich einen Flug über Amsterdam gebucht. So habe ich auch mal eine neue Airline (KLM) und zwei neue Flugzeugmodelle kennengelernt. Als Vielreisende finde ich KLM ok, aber gegen Emirates kann sie nicht ankommen: vor allem die Filmauswahl war so klein, dass ich bei den 11h Flug nur einen einzigen Film geschaut habe. Dafür war dann ja auch die Landschaft spannend. Wir sind direkt über Grönland geflogen und stundenlang war unter uns eine riesige Eisfläche mit Bergzipfeln, Wolken und Gletschern. Manchmal gab es auch Eisschollen zu sehen.

image

Grönland

Nach der Landung gab es dann eine laaaange Schlange vor den Einreiseschaltern. Nach knapp zwei Stunden war ich auch endlich dran, um den Amerikanern meine Fingerabdrücke und einen Irisscan zu hinterlassen.
Da ich mir schon gedacht hatte, dass das Ganze etwas länger dauert, habe ich mir im Voraus einen Shuttlebus zum Hotel organisiert. Außer mir waren nur Amerikaner im Bus. Die kannten sich vorher auch nicht, haben aber alle gleich angefangen miteinander zu reden als würden sie sich schon lange kennen. Das ist vermutlich so die amerikanische Art, von der man schon gehört hat: immer offen und freundlich.
Bis ich dann in meiner Unterkunft angekommen bin, war es nach 15Uhr Ortszeit. Bis hierhin liegen schon 22 Stunden Reise hinter mir. Um den Jetlag nicht noch schlimmer zu machen, muss ich aber ausbleiben bis zum Abend. Die Entscheidung wird mir auch ganz einfach gemacht sobald ich das Zimmer betrete. Das sieht schon echt verlaust aus. Und für das Bett im Fünferzimmer ohne Bad muss man dann auch noch 40 $ blechen und sein Bett selbst beziehen. Dabei ist mir dann die kleine Kritzelei „bed bugs“ an der Wand aufgefallen. Ganz klasse. Ich hoffe sehr, dass sich da nur jemand einen Spaß erlaubt hat und ich nicht morgen überall gebissen wurde 🙁

image

Nachdem das Gepäck abgestellt ist, hält mich nichts mehr im Zimmer und ich laufe durch die nahegelegenen Straßen.
Vom Hostel aus hat man wenigstens Sicht auf die Golden Gate Bridge 😉
Bei meinem Spaziergang habe ich dann auch die Lombard Street, kurvigste Straße der Welt (?), gesehen. Hier müssen sogar Personen den Verkehr und die Touristen regeln. Scheint echt viele Touristen zu geben und vor allem auch mal wieder deutsche. Die reisen ja meistens da hin, wo ich auch bin. ^^
Außerdem sind mir schon Cablecars begegnet und ich war in einem amerikanischen Supermarkt einkaufen.
Am Anfang fand ich alles noch total ungewohnt hier und habe mich auch nicht so wohl gefühlt, aber mittlerweile blicke ich wenigstens beim Straßenverkehr halbwegs durch und kann eigenständig die Straßenseite wechseln. Die Fahrzeuge sehen übrigens genau so aus, wie ich sie mir vorgestellt habe: riesige Spritschlucker, alte Autos,  die coolen Trucks und auch ganz moderne und teure Fahrzeuge. Cool finde ich vor allem auch die Kennzeichen, weil da ja immer der Staat mit drauf steht.

image

Countdown für Amerika

In acht Tagen geht es wieder in die große weite Welt. Genauer gesagt fliege ich zur amerikanischen Westküste. Der erste Stop wird in San Francisco sein und von dort geht es entlang der Küste bis runter nach San Diego. Ab hier führt der Weg ins trockene Landesinnere zu den weltbekannten Canyons. Krönender Abschluss bildet die letzte Stadt: Las Vegas.

Die letzten Arbeitstage sind gezählt (4!), der Rucksack wird bald gepackt und die Vorfreude steigt!