Monatsarchiv: Februar 2017

Letzter Tag in Asien

Heute ist unser letzter Tag in Asien. Er beginnt mit einem umfangreichen Frühstücksbuffet. Hier zeigen sich dann doch die 5 Sterne. Besonders lecker finde ich den Soursop-Saft. Wieso heißt die Frucht eigentlich Soursop wenn sie piep süß schmeckt?

Es ist ein super Sonnentag, also ziehe ich zuerst mit der Kamera los, um noch den Strand mit richtig blauem Himmel zu fotografieren. Doch was ist nur mit den Linsen los? Alles total benebelt. Ich vermute, dass es ihnen genauso wenig gefällt wie mir, vom eisgekühlten Zimmer raus in die feucht tropische Luft zu wechseln. Hoffentlich geht die Feuchtigkeit wieder aus den Linsen raus wenn wir zurück in Deutschland sind!

Also dann doch an den Pool. Der ist überhaupt nicht mehr kalt. Man kann einfach so reingehen und friert kein bisschen. Wirklich abkühlen tut er nicht. Schade.

Wir waren wohl ein bisschen zu lange draußen, denn als wir gegen 17Uhr aufs Zimmer gehen sind wir leuchtend rot. Klasse, gleich noch ein bisschen was für Hautkrebs getan. Ich habe die Vermutung, dass die Sonne näher am Äquator stärker brennt als bei uns oben. Wie gut, dass wir morgen heim reisen und es dann erst mal wieder vorbei ist mit der Sonne. Da kann sich die Haut besser erholen. Vor der Schifffahrt zurück nach Singapur graut es mir am meisten, drückt mir die Daumen, dass dieses Mal keiner Seekrank wird. Abends steigen wir dann in den Flieger nach Dubai (8h) und dort in den nächsten nach Frankfurt (7h). Wird ein langer Tag und eine noch längere Nacht. Das war Asien 2017. Bis zum nächsten Urlaub!

Die Hotelanlage mit Palmen und blauem Himmel

Asien Teil 4: wir reisen weiter nach Indonesien

Unsere vier Tage in Singapur sind schnell vergangen und heute wird es Zeit das Land zu verlassen. Wir haben eine Fähre nach Bintan, Indonesien gebucht. Hier machen auch gerne die Einwohner Singapurs mal Urlaub, weil es nicht weit weg ist. Auf Bintan gibt es massenhaft abgeschiedener Resorthotels mit Pool und Privatstrand, wo man sich vom Stadtleben erholen kann. Allerdings muss man erst mal hinkommen. Für mich war die Anfahrt das schlimmste. Nicht wegen dem Wellengang, eigentlich war die Überfahrt sehr ruhig. Sondern wegen den vielen anderen Fahrgästen denen die Fahrt nicht bekommen ist. Ständig hört man Husten und dann läuft wieder ein armes Wesen herum, um die gefüllten Tüten zu entsorgen. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Wieso fährt man eigentlich Schiff, wenn man es nicht verträgt? Total widerlich. Bei der Rückfahrt plane ich mich mit Kopfhörern und Musik, sowie eingemummelt in meinen Schal davon abzuschotten. Hoffentlich klappt es.

Nun ja. Mittags haben wir dann Bintan erreicht. Sofort ist klar, der Standard der letzten Tage kann nicht erhalten bleiben. Schon die Fähre sieht sehr asiatisch aus. Die Sitze haben so komische Muster und Farben, das wäre in Deutschland vielleicht mal in den Siebzigern so durchgegangen. Das Terminal sieht auch schon schäbig aus, so dass ich nicht mal auf die Toilette gehen möchte. In unserem Shuttlebus zum Hotel klappert alles und ich bin froh über meinen Entschluss niemals mit einer indonesischen Airline zu fliegen. Wenn im Bus was abfällt, kann man stehen bleiben, in Flugzeug ist das weniger cool.

Wir erreichen das Hotel. Die Lobby ist komplett ohne Wände. Nur so ein paar Ventilatoren gibt es, die die drückend heiße Luft vorsichtig hin- und her bewegen. Wir werden mit einem wässrigen Willkommensdrink und einer Tanzvorführung begrüßt. Netterweise ist schon ein Zimmer frei. Das ist auch klimatisiert und fühlt sich an wie ein Kühlschrank. Besser als draußen! Aber ehrlich gesagt hätten wir uns von einem fünf Sterne Luxusresort mehr erhofft. Das Badezimmer gleicht eher einem heruntergekommenen 2-3* Hotel in Europa. Sogar unser Etap Hotel war da noch schöner. Naja, wie gut, dass wir hier nicht knauserig waren. Nach Indien wissen wir, dass billige Hotels in Asien unseren Ansprüchen nicht mehr genügen.

Nun aber zum schönen Teil: es gibt WLAN. Der Empfang reicht über die ganze Hotelanlage aus und Benedikt ist sehr glücklich darüber. Die Pokemonjagd geht weiter. Mir solls recht sein, denn ich kann derweil ja im Pool baden oder am hübschen Strand entlang laufen ud Fotos machen. Zum Baden ist er nicht geeignet, es gibt möglicherweise Feuerquallen, Ölkügelchen und viel Müll. Dadurch dass niemand dort badet, muss ich aber auch keine Menschen aus den Fotos retuschieren. Hat auch wieder Vorteile! Der Pool hat eie Bar, die man vom Wasser aus erreichen kann, das finde ich klasse. So braucht man an richtig ekligen Tagen gar nicht mehr aus dem Wasser raus zu gehen 🙂 die Bar wollen wir morgen mal austesten.Bintan Strand

Letzter Tag in Singapur

Drei Tage haben wir uns schwitzend durch Singapur geschleppt, mitsamt der Kameraausrüstung. Wir sind weit gelaufen und finden, dass wir uns jetzt einen ruhigen Tag verdient haben.

Penny wohnt in einem privaten Wohnblock mit 50m Pool. Den Luxus hätte ich auch gerne zu Hause. Für einen Tag können wir zumindest davon profitieren und verbringen den Vormittag rund ums Wasser. Es ist sogar recht entspannend, bis zu dem Moment, wo ein Waran auch ins Wasser kommt. Dieses  Vieh schwimmt um einiges schneller als ich und ich sehe zu, dass ich Land gewinne. Da Benedikt mit seinem Buch noch nicht fertig ist, will er trotzdem noch am Pool bleiben. Meine Entspannung ist jedoch hinüber und ich behalte das Tier genau im Blick. Google sagt zwar, dass es für den Menschen harmlos ist und auch sehr scheu, aber ich will es auch nicht auf eine Begegnung anlegen.

Waran am Pool

Dann kommt ein Regenguss und wir warten in der Wohnung bis es wieder aufhört. Zu Mittag gehen wir zurück zur Arab Street und essen türkischen Lamacun und Salat. Ein bisschen Abwechslung zu dem südostasiatischen Essen schadet nicht. 

Weiter geht es in die Shopping Mall, wo wir im gekühlten Bereich den Nachmittag rumkriegen. Zum Abendessen sind wir wieder mit Pei und Penny verabredet. Diesmal in einem Restaurant mit einem Michelinstern. Die Küche ist aus der Gegend um Hong Kong herum. Komplett anders als alles bisher. Es gibt gar keinen Reis, sondern umso mehr Shrimps. In allen Varianten. Manche sind essbar, andere schmecken halt doch zu sehr nach Meeresbewohner 😀 zumindest können wir sagen, dass wir jetzt in einem Restaurant mit Stern gegessen haben.

Das Sterneessen

Dann heißt es Packen. Das wird immer schwieriger, weil Penny uns auch noch mit Essen aus Singapur eingedeckt hat. Zwar sind die Gastgeschenke raus, aber irgendwie spannen die Reißverschlüsse trotzdem sehr.

Gardens by the bay

Heute ist Montag. Penny und Pei müssen wieder arbeiten. Zeit zu zweit also. So langsam kennen wir uns ganz gut aus und kommen alleine zurecht. Heute wollen wir uns die Grünanlagen hinter dem Marina Bay Sands ansehen. Das ist ein weiter Weg zu Fuß, durch die Hitze kommen wir sehr langsam voran und essen Eis wo wir nur können oder legen in jeder klimatisiertern Mall eine Pause ein. Das Klima macht uns fertig. Doch am Ende des Tages haben wir das Ziel erreicht und die Gardens by the Bay gesehen. Eigentlich eine schöne Grünanlage, nur leider auch für Mücken. Nachdem sie angefangen haben mir die Beine auszusaugen, fand ich es nicht mehr so lustig hier. Immerhin gibt es etliche von Stechmücken übertragbare Krankheiten hier, gegen die man sich nicht impfen lassen kann. Daher verschwinden wir mal lieber. Auf unserem Irrweg heraus haben wir auch den Supertree Grove entdeckt. Das sind sozusagen künstliche Bäume, die über eine Brücke verbunden sind. Ist aber wieder zu hoch für den Herrn mit Höhenangst und kostet auch extra Eintritt, daher schauen wir uns die supertrees einfach von unten an. Danach machen wir uns auf den weiten Weg zum anderen Ufer, von wo aus ich erneut Skylinefotos in der Abenddämmerung machen will. Nein, davon kriege ich nie genug! So langsam wird das Wetter auch erträglicher, jetzt wo die Sonne weg geht. Die Füße tun weh und für morgen nehmen wir uns einen ruhigen Tag vor, mal sehen ob das klappt 😉

Gardens by the Bay

Wiedersehen in Singapur

Früh aufstehen ist sehr schwierig für uns. Die Hitze, der Jetlag… eigentlich wollten wir mit Penny in den Gottesdienst gehen. Sie ist sehr gläubig und für uns wäre es sicher interessant gewesen zu sehen, wie der Gottesdienst in anderen Ländern abläuft (wäre sogar auf englisch gewesen). Aber letztlich sind wir dann doch im Bett geblieben.

Nach dem zweistündigen Gottesdienst treffen wir uns in der Wohnung und gehen anschließend gemeinsam Mittagessen. Heute sollen wir Chicken rice probieren. Penny besteht wieder darauf uns einzuladen. Wenigstens dürfen wir die Getränke übernehmen. Sie meint es wieder viel zu gut mit uns und bringt gleich drei Varianten: Singapur Art, Indonesische Art gegrillt und paniert. Als ob wir nicht schon satt wären, kommt danach noch eine Ladung von dem Wassereis. Heute ist es einfarbig. Eine Sorte hat Mangosoße und Longan als Topping, die andere hat Wackelpudding, Limettensaft und  Soursop drauf. Beides ist lecker und somit kenne ich nun auch noch zwei Sorten tropisches Obst mehr.

Chicken Rice

Anschließend laufen wir ein bisschen herum. Das Stadtviertel hat viele Gemälde an den Wänden und sieht sehr nach Kolonialstil aus. Hier treffen wir uns mit Pei in einem Café. Gegen den erfrischenden Passionsfrucht-Honig-Tee habe ich nichts einzuwenden, aber auch hier sollen wir wieder Essen probieren: diesmal sind es halb gekochte Eier mit Soyasauce, Toast mit Kokosnuss und Butter und einen süßen Nachtisch mit Eis an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnern kann. Pei war ebenfalls mit in Island und es ist sehr schön auch sie wieder zu treffen.

Zusammen erkunden wir Chinatown. Alles babscht am Körper, die Luftfeuchtigkeit ist wirklich eklig. Da sticht mir das Schild mit “Pan fried ice“ ins Auge. Nicht dass ich besonders hungrig wäre, aber so eine Abkühlung hört sich super an. Also bestellen wir ein Eis. Das wird direkt frisch erzeugt. Dazu kippt man die Flüssigkeit auf eine kalte Platte und rührt so lange herum, bis es fest wird. Dann werden Streifen abgekratzt und in den Eisbecher geschippt. Darauf kommen noch Schokosauce, Streusel und Rosinen und fertig ist es. Geschmacklich ist es fast wir normales Eis, aber es war definitiv interessant den Entstehungsprozess zu beobachten.

Am Abend besichtigen wir Clark Quai und die Esplanade. Dort essen wir dann schon wieder. Diesmal ist es Taiwanische Küche. Zur Vorspeise gibt es eine saure Suppe, danach teilen wir uns Dumplings (mit Schweinefleisch und Suppe gefüllte Teigtaschen) und Nudeln. Hier müssen wir mit Stäbchen essen, gar nicht so einfach. Ähnlich wie Döner: das geht nicht elegant. Ein bissi Gewutze gehört dazu, auch bei den Locals. Geschmeckt hat es mir hier sogar am besten. Das finden wohl auch viele andere so, denn kurz nach uns bildet sich eine Schlange vor dem Eingang und die Leute müssen warten, bis wieder ein Tisch frei wird.

Nach dem Essen laufen wir am Wasser entlang und kommen bei einem Konzert vorbei. Wir hören ein paar Lieder lang zu, danach suche ich mir einen Platz für die Lasershow. Nachdem die Fotos im Kasten sind, wird es Zeit nach Hause zu fahren. Ein ganzer Tag draußen ist sehr anstrengend bei den Wetterverhältnissen.

Die lange Fahrt nach Singapur

Asiatische Low Cost Airline oder Reisebus. Wir haben uns gegen die Flieger entschieden, weil die uns nicht vertrauenserweckend genug waren. Dann blieb nur noch der Reisebus übrig, um von Kuala Lumpur nach Singapur zu fahren. Google Maps hat dafür 4h kalkuliert, können wir ja nicht wissen, dass es mehr als doppelt so lange dauert. Es fing schon wieder schwierig an, als der Taxifahrer nicht wusste, wo eigentlich unsere Bushaltestelle ist. Nach ewigem Hin und Her fragen, haben wir sie dann gefunden. Relativ pünktlich kam dann auch der Bus und hat mitten auf der Straße gehalten, in der Bushaltebucht standen nämlich Autos im Weg. Von außen sieht der Bus so groß aus, wie ein normaler deutscher Reisebus, aber innen gibt es nur 3 Sessel pro Reihe. Voll komisch, wo doch die Asiaten eher kleiner sind, haben sie dafür noch mehr Platz zum Sitzen.

Dann ging es eigentlich recht bequem voran. Ein Stau kam dazwischen, aber ansonsten ist am Verkehr wirklich nichts auszusetzen. Sehr nah am europäischen und heimischen Verkehr. Regeln werden eingehalten, wir fahren mit relativ konstanter Geschwindigkeit geradeaus über die Autobahn. Neben uns ist alles grün. Palmen, Felder. Gerade so kurz nach Dubai fällt das richtig ins Auge!

Mittags halten wir an einem Rasthof. Es gibt etliche Essensbuden, wo man sich etwas kaufen kann. Gegessen wird dann an einem der vielen Tische in der Mitte. Wir haben hygienische Bedenken und essen nur unser Hotelobst. Besser wenig im Bauch und bisschen hungrig, als das falsche drin. Seit Indien sind wir vorsichtig geworden… 

Irgendwann wird unser Bus durchgesagt. Genau genommen dessen Kennzeichen, das heißt dann wohl es geht weiter. Gemächlich sammeln sich die Passagiere vor dem Bus. Dann geht es weiter. 

Wir verplempern ewig viel Zeit an der Grenze. Erst bei der Ausreisekontrolle in Malaysia, dann bei der Einreise in Singapur. Die arme Penny wartet bestimmt ewig an der Bushaltestelle, bis wir endlich aufkreuzen.

Penny kenne ich von der Islandreise und sie wohnt hier. Damals hat sie mich eingeladen bei ihr zu übernachten, wenn ich mal nach Singapur fliegen möchte.. und das fand ich ganz interessant. Jetzt sind wir hier und lassen uns von ihr ein bisschen herumführen.

Zunächst haben wir Hunger und sie bringt uns zu einer Art Fressgasse, wo man sich an verschiedenen Buden Essen bestellt und dann ebenfalls in der Mitte an einem Plastiktisch isst. Wir sollen möglichst viel regionales Essen probieren, deshalb organisiert sie verschiedenstes Essen. Wir wünschen uns nur, dass es nicht zu scharf ist. Ruck zuck hat sie den Tisch voller Essen gezaubert und fragt auch noch, ob das genug ist. Gehört es zur asiatischen Gastfreundschaft, wenn man zum Essen eingeladen wird? Wir fühlen uns nicht so gut dabei und wollen uns möglichst bald revanchieren! Es schmeckt erstaunlich gut. Lediglich das bunte Wassereis mit Erdnüssen, Mais und roten Bohnen ist nicht so mein Fall!

Singapur Essen

Anschließend spazieren wir am Wasser entlang und machen Fotos von der Stadt am Abend. Die Skyline ist wirklich sehr sehenswert und wir werden sicher bald noch mal zurückkehren!

Singapur mit Penny

Faulenzen in Kuala Lumpur

Um 9Uhr morgens klingelt der Wecker. Viel zu früh, findet die innere Uhr. Aber wir wollen unser inkludiertes Frühstücksbuffet nicht ausfallen lassen. Also stehen wir auf. Der Frühstücksraun ist angenehm groß und die Auswahl gigantisch. Es gibt zwei Buffets, das zweite habe ich allerdings erst so spät entdeckt, dass eigentlich nix mehr in den Bauch gepasst hat. Ich finde jeder kann hier das essen, was er von seinem Land gewöhnt ist. Für die deutschen Gaumen gab es verschiedene Brote, Wurst, Käse, Marmelade, Obst und Joghurt. Auch ein volles englisches Frühstück war im Angebot. Weiter ging es mit einem Salatbuffet, Porridge, Chicken Porridge, süßen Stückchen, verschiedenen Säften, Tee und Kaffee aus immer vollen Tassen (so wie man nicht aufgepasst hat, wurden die nämlich automatisch nachgefüllt), einem malaysischen/indischen und chinesischen Buffet. An die asiatischen warmen Speisen haben wir uns nicht getraut. Wir brauchen nicht gleich morgens Feuer im Mund. Weiterhin gab es eine Eierstation, wo man diese frisch nach Belieben zubereitet bekommt und frisch gebackene Waffeln. Da merkt man sofort, dass das Hotel ein paar Sterne zu bieten hat. Dabei zahlen wir hier nicht mehr, als in Deutschland für ein 3*Hotel. Auch die Lage könnte kaum zentraler sein. Wir sind in zweiter Reihe zum KLCC Park und den Petronas Towers und über eine klimatisierte Brücke (und Tunnel) an das KLCC und die Shopping Mall angebunden. Wer also nicht durch die heiße Luft gehen will, kommt auch fast drum herum ohne auf dem Zimmer bleiben zu müssen. 

Da wir am Morgen noch nicht wach sind, legen wir uns eben an den Pool. Bis 16Uhr. Wenn es zu warm wird, gehe ich schwimmen oder bestelle eine eisgekühlte Cola an der Bar. Ganz untypisch für mich, aber so ein bisschen faul sein tut auch richtig gut zwischendurch. Erst am späten Nachmittag kommt der Hunger langsam zurück. Also erkunden wir die Suria Mall und suchen nach einem landestypischen Restaurant. Im Foodcourt werden wir schließlich fündig. Richtig mutig sind wir noch nicht und probieren ähnliche Gerichte, wie die, die wir von zu Hause kennen. Benedikt nimmt gebratene Nudeln mit Meerestieren (den ganzen Tintenfisch muss er dann auf einmal in den Mund stecken, weil es in Asien nur Gabel, Löffel und Stäbchen, aber kein Messer gibt), ich bestelle mir Hähnchen süß-sauer (die beste Ausführug, die ich seit Jahren gegessen habe!). Dazu gibt es noch ein lustiges Getränk mit Milch, Rosenwassersirup und irgendwelchen glitschigen Kernen. Das ganze kostet umgerechnet etwa 15€ für 2 Personen (2 Hauptspeisen, 2 Getränke, 1 Beilage), da kann man nicht meckern..

Tintenfisch im Essen

Das lustige Getränk

Hat alles sehr gut geschmeckt. Zum Nachtisch nehmen wir einen Frozen Joghurt mit roter Drachenfrucht Drachenfrucht und Jackfruit. Somit sind gleich noch zwei neue, lokale Obstsorten abgehakt. Drachenfrucht schmeckt nach nichts. Egal ob weiß oder rot, egal ob im Herkunftsland oder exportiert. Sie sieht nur schön aus. Jackfruit hingegen ist süß und erinnert irgendwie an künstliches Bananenaroma, wie man es aus Pralinen kennt. Die schmeckt mir schon eher.

Am Abend machen wir noch ein paar Panoramen im KLCC Park und dann heißt es scho wieder Koffer packen, denn morgen früh reisen wir weiter in das nächste Land.

Malaysia begrüßt uns mit Sonne

Schon wieder haben wir eine Nacht im Flugzeug verbracht. Mit reichlich wenig Schlaf. Von Dubai ging es weiter nach Kuala Lumpur, Malaysia. Wir finden jedoch Koala Lumpur hört sich schöner an und nennen es ab jetzt so 😉

Das warme, drückende Dubaiwetter hat uns hervorragend auf Koala Lumpur vorbereitet. Wir müssen uns quasi nur noch in der Zeitzone anpassen. Noch mal vier Stunden früher aufstehen als in Dubai. Somit sind wir sieben Stunden vor der deutschen Zeit.

Außerdem herrscht hier Linksverkehr. Doch ansonsten ist das Klima dem in Dubai recht ähnlich. Babschig warm.

Im Flughafen merken wir davon noch nichts. Alles ist angenehm klimatisiert. Die Gebäude sehen auch alle ganz gut aus, nicht so schäbig, wie ich es erwartet hätte. Im Duty Free Laden stehen bergeweise Durianprodukte herum. Das erinnert mich an Thailand, wo ich die Stinkfrucht das erste Mal gesehen habe. Nun da ich den zweiten Namen auch kenne, werde ich mich davor hüten noch mal was davon zu essen. Doch die Vorstellung Unwissenden ein Stück zum Probieren mitzubringen fand ich recht amüsant.

Dann kommen wir zu den nächsten Hürden: wo kriegen wir Bargeld und wie kommen wir zum Hotel. Wir fragen mehrere Flughafenmitarbeiter, die sich gegenseitig widersprechen. Irgendwann finden wir dann aber einen ATM und decken uns mit Ringgits für die nächsten Tage ein. Es ist unheimlich schwer abzuschätzen, wie viel man so braucht von der fremden Währung, insbesondere wenn man die Preise nicht kennt. Zur Not müssen wir halt noch einen suchen..

Dann wurde es schwieriger. Der Flughafen liegt weit außerhalb des Zentrums von Koala Lumpur. Man kann ein Taxi nehmen und dabei arm werden, den Flughafenexpresszug zum HBF und ab da ein kurzes Stück mit dem Taxi für mittel viel Geld oder aber man sucht den Airport Coach, welcher für 2€ in die Innenstadt fährt. Der ist natürlich am weitesten Weg vom Ankunftsterminal, damit sich ja wenige dort hin verirren. Wir aber schon. Für 3,50€ p.P. werden wir sogar mit Bus und Minivan direkt bis ans Hotel chauffiert. Prinzipiell ganz einfach und preiswert. Sehr überraschend war die Verkehrslage: es gibt ja überhaupt kein Chaos. Der Verkehr fließt, es gibt keine kleinen Tuktuks und nur wenige Mofas uns Roller. Die Spuren werden eingehalten, wir brauchen ja gar keine Angst um unser Leben zu haben. Mit Europa vergleichbar ist es natürlich nicht. Aber deutlich zivilisierter als in Thailand und Indien.

Am Hauptbahnhof müssen wir den Bus verlassen und es kommt ein mini Van, der uns weiter zum Hotel bringen soll. Nur passen wir nicht rein. Daher müssen wir eine Weile auf den zweiten Van warten. Mit nur uns beiden will er nicht fahren, deshalb warten wir dann noch auf den nächsten Airport Coach mit weiteren Passagieren. Irgendwann krabbelt ein Viech aus der Verkleidung des Vans, direkt neben mir. Da hört der Spaß erst mal auf und ich kann gar nicht schnell genug zum Hotel kommen.
Aus Indien haben wir gelernt: im tiefsten Asien darf man nicht an Hotels sparen, wenn man siches noch wohl fühlen möchte, also haben wir ein 4-5* Hotel (je nachdem wo man schaut variiert das ein bisschen) mitten im Zentrum gebucht. Wir sind noch nicht aus dem Van raus, da wird uns schon die Tür aufgehalten und das Gepäck, welches wir selbst einladen mussten, ausgeladen. Gleich fühle ich mich ein bisschen wohler. Hier wird Wert auf Service gelegt und hoffentlich krabbelt mir da kein ungebetener Gast im Zimmer rum. Innen sieht alles aus wie in jedem Nobelhotel. Da wir über dreieinhalb Stunden vom Flugzeug zum Hotel gebraucht haben, ist sogar schon ein Zimmer frei. Wieder mit guter Aussicht auf die Petronas Towers und den hoteleigenen Infinity Pool.

Infinity Pool

Wir sind aber erst mal so bedient, dass wir uns duschen und eine Weile ins Bett legen. Am Nachmittag gehts schon besser. Nun wird der Pool getestet. Recht kalt und lang. Hier kann man gut Bahnen schwimmen. Die ersten 20 sind fertig, morgen geht es weiter!

Den ganzen Tag war der Körper so durcheinander, dass wir gar nichts gegessen haben. Da wir wenig Lust habe jetzt noch weit zu laufen, gehen wir in das erste Restaurant, was wir in der Nachbarschaft finden: Bavarian Bierhaus. Hier gibts sowas wie deutsche Küche. Nicht berauschend, aber wir sind wenigstens satt.

Zum “Sonnenuntergang“ (ohne Sonne) sind wir in den KLCC Park gegangen und ich habe meine Fotos von den Petronas Towers gemacht. Zumindest so halbwegs. Ist nämlich doch wieder schwieriger als gedacht. Der ausgesuchte Standpunkt für meine Fotos darf nur ohne Schuhe betreten werden. Nagut, Flip Flops aus. Doch ständig halten sich andere Leute nicht daran und die Aufseherin pfeift wie doof, bis alle sich wieder an die Regeln halten. Auch hinlegen ist verboten. Ich verändere meine Position nicht und auf einmal muss ich auch gehen. Offenbar wird zum Ende des Sonnenuntergangs der Durchgang als Tabu erklärt. Zwei Meter weiter darf ich stehen. Sau komisch. Wer sich den Mist mal wieder ausgedacht hat. Naja morgen wissen wir das gleich uns stellen uns eben woanders hin.

Petronas Towers in Koala Lumpur

Shopping in Dubai

Das Wetter ist immer noch nicht besser geworden. Regen und/oder Wolken, heiß und trüb. Daher kam es uns gerade recht die letzten zwei Tage in verschiedenen Shopping Malls zu verbringen. Dort ist die Temperatur angenehm und man kriegt von dem Elend draußen nichts mehr mit. Zuerst waren wir in der Dubai Mall, dem größten Einkaufszentrum (der Welt?). Hier gibt es 1200 Geschäfte auf 4 Etagen. Ich war nun schon zum dritten Mal hier und selbst mit Lageplan können wir uns noch wunderbar verlaufen. Innerhalb eines ganzen Tages haben wir es also schon wieder nicht geschafft alle Geschäfte zu sehen. Halb so schlimm, denn wir sind ja auch so fündig geworden.

Da es gleich um die Ecke liegt, habe ich auch noch ein paar Nachtfotos vom Burj Khalifa gemacht und später auch vom etwas weiter entfernten Burj al Arab. 

Heute waren wir dann in der Ibn Battuta Mall. Diese ist nur auf einer Etage, aber sehr lang gezogen. Es gibt hier verschiedene Länderabschnitte. Ein Block ist im persischen Look, der nächste sieht aus wie in Ägypten, Indien, China und so weiter. Es gibt ja wirklich noch sehr viele Baustellen in Dubai, aber die Ecken, die schon fertig sind, wurden mit viel Mühe errichtet und sehen sehr schön aus.

China Court Ibn Battuta Mall

Egypt Court

Jetzt sitzen wir wieder am Flughafen und warten auf unseren nächsten Flug. Es geht weiter nach Südostasien. Hoffentlich haben wir dort mehr Glück mit dem Wetter!

Palme und Meer

Gestern stand die Palme auf de Programm. Besonders gut erreicht man die nicht mit Bus/Bahn, daher sind wir gelaufen. Es gab sogar meistens einen Gehweg, was in Dubai nicht selbstverständlich ist. Eigentlich ist es sogar sehr ungewöhnlich, aber da unsere Strecke durch das Universitätsviertel führt, wo viele Studenten zu Fuß unterwegs sind, haben sie hier die richtigen Vorkehrungen getroffen. Den Palmenstamm sind wir dann weiter mit der Monorail gefahren, um dann den äußeren Rand abzulaufen. Der Bordwalk hat gerade erst eröffnet und so ganz fertig ist er auch noch nicht. Naja, immerhin sind hier auch fast keine anderen Touris. Und dann laufen wir als weiter und weiter. Die Sicht ist miserabel, alles grau wie Deutschland, nur ca. 30° wärmer, was die Sache nicht besser macht. Am Ende angekommen haben wir eine Aussicht auf das Burj al Arab und das Wellenhotel daneben. Wäre es nicht so trüb, hätte Burj Khalifa genau dazwischen durch geguckt.. schade. 

Dann ist uns so heiß, dass wir ein Stück mit dem Taxi nehmen, dann wieder mit der Monorail zurück zum “Festland“. Hier wollten wir uns jetzt eigentlich auch ein Taxi gönnen. Aber es stehen nur die teuren, schwarzen Taxis da. Das bringe ich dann doch nicht übers Herz. Dank Indien kann ich jetzt schon glaubwürdig nein sagen und wieder weg gehen. Sofort wird ein Rabatt angeboten: von 80 auf 50. Immer noch zu viel hoch, aber ich bin zufrieden mit meinem Durchsetzungsvermögen und wir gehen zur Tram Station. Eigentlich müssen wir Luftlinie nur gerade aus: vom Meer zur Wüste, aber in dieser Richtung gibt es keine Verbindung. Deshalb fahren wir mit der Tram von links nach rechts, so lange bis es einen Umstiegsbahnhof zur Metro gibt. So kommen wir zu zweit für 6AED zurück.

Gegen die Hitze hilft jetzt nur eins: ab in den Pool. 

Erst am Abend gehen wir wieder los. Jetzt sind die Temperaturen angenehm. Wir machen eine Bootsfahrt mit Captain Jack, einmal um Dubai Marina herum. Diesmal ist das Wasser ruhig und es ist richtig schön.

Dubai Marina Skyline

Anschließend essen wir in einem traditionellen Restaurant. Eigentlich ist es ein jemenitisches Restaurant, aber das Essen in den arabischen Ländern ähnelt sich. Wir müssen auf dem Boden sitzen und es wird eine große Platte Reis gebracht. Den kann man, wenn man es schafft, mit der Hand essen. Ich gebe irgendwann auf mit der Sauerei und mache mit dem Löffel weiter. Auch eine Scheibe Hähnchen, Suppe und Rohkost werden serviert. Zum Nachtisch nehmen wir Kunafa, irgendein Gebäck mit Käsefüllung und Zuckersirup. Das Essen ist sehr lecker, bisher das beste Essen der Reise. Mal schauen, wer das noch toppen kann. Lediglich der Komfort war nicht so gut. Nach kürzester Zeit ist das Bein eingeschlafen, weil wir es einfach nicht gewöhnt sind, lange im Schneidersitz zu hocken.

Dann machen wir noch ein paar Nachtfotos von Dubai Marina und Burj al Arab (leider ist es immer noch sehr diesig) und fallen müde ins Bett.

Unser Erlebnis mit dem 4×4 Land Rover

Bisher habe ich bei jedem Dubaibesuch vorgehabt in die Wüste zu fahren und nie ist was daraus geworden. Heute sollte der Traum Wirklichkeit werden. Den Ausflug haben wir schon ein paar Tage vorher von Deutschland aus gebucht. Die Wettervorhersage erschien für heute noch am wenigsten schlecht, doch dann gestaltete sich der Tag leider trotzdem regnerisch… Hey ho, fünf Regentage pro Jahr soll es in Dubai geben und wir haben schon einen erlebt. Kann auch nicht jeder Tourist behaupten.. Spaß beiseite, ist natürlich doof, weil somit der Sonnenuntergang nicht zu sehen war.

Nun aber noch mal zurück zum Anfang. Wir wurden also von dem Land Rover mit Allradantrieb vom Hotel abgeholt. Die anderen Teilnehmer waren schon im Fahrzeug und haben die guten Plätze belegt. So kommen wir in die letzte Reihe, direkt über die Hinterreifen, wo die Sitzfläche fast auf dem Boden ist. Ziemlich unbequem auf die Dauer und sehr holprig.

Die Fahrt zum Wüstenrand dauert etwa eine Stunde. Dann halten wir an, um Luft aus den Reifen zu lassen, damit das Fahrzeug dünentauglich wird. Mit einem Affenkaracho und ohne Sinn und Verstand prescht der Fahrer hoch und runter und reißt das Lenkrad extra wild herum. Mindestens 3 von 6 Teilnehmern finden das einfach nur angsteinflößend. Lediglich eine findet die Manöver toll. Benedikt und ich versuchen uns mit allen Vieren auf unseren Plätzen zu halten und hoffen, dass es bald enden möge… Als wir endlich im Camp angekommen sind, ist uns noch ganz mulmig zumute und wir brauchen erst mal ein bisschen Zeit um wieder runter zu kommen. 

Dann komme ich zu dem Teil, weshalb ich gerne in die Wüste wollte: Fotos! Da ständig neue Autos angeschossen kommen, traue ich mich zu Fuß nicht weit weg vom Camp. Vielmehr gehen wir eine ausgiebige Runde drum herum. Jeder Busch wird fotografiert. Leider ist der Himmel grau und die Sanddünen haben kaum Schatten oder Farbunterschiede. Dann fängt es wieder an zu regnen. Diesmal auch so doll wie in Deutschland. Wir gehen ins Camp und warten, dass es aufhört. Unter dem Dach verbringe ich die Wartezeit mit Henna auf der Hand. Das ist inklusive. Die Malerin ist sehr geschickt und in 10 Sekunden ist die Blume fertig. Jetzt muss ich still sitzen, damit es trocknen kann. 

Henna

Der Regen hört zwar auf, aber wir haben jetzt keine Lust mehr noch mal auf Fotojagd zu gehen. Außerdem füllt sich das Camp mehr und mehr. Offenbar haben die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Zeiten und wir waren einer der ersten. Es bilden sich lange Schlangen vor den Essensausgaben und Getränken. Hierbei muss man wissen, dass es jeweils eine Schlange für Frauen und eine für Männer gibt. Das wird auch ganz eng gesehen. Keine Ahnung wozu das gut ist, als ob der Tee von den Männern anders schmecken würde. Außerdem beginnen jetzt die Live Vorführungen: Bauchtanz, Feuerspucker und co.

Unterschlupf im Camp

Unterschlupf im Camp

Insgesamt war der ganze Ausflug ziemlich touristisch. Das wusste ich auch vorher. Aber eigentlich war mein Plan ja auch die abenteuerlichen Aktivitäten (wie Dune Bashing, Kamel Reiten und Quad fahren) auszulassen und die ganze Zeit bis zum Sonnenuntergang Fotos zu machen. Naja das war halt nix, aber auch in den nächsten Tagen stehen die Chancen für Sonne sehr schlecht, von daher haben wir versucht das Beste daraus zu machen.

Auch bei der Rückfahrt meint unser Fahrer noch mal zu zeigen was er so drauf hat. Mit vollem Magen finde ich das noch weniger lustig und der Anschnallgurt drückt stark auf den Bauch. Da jetzt alle anderen Autos auch auf dem Rückweg sind, ist richtig viel Betrieb auf den Dünen. Die Verrückten fahren in zwei Reihen nebeneinander her und machen ihre Manöver um die Büsche herum, obwohl der Weg zwischendrin breit genug gewesen wäre. Wir kriegen am meisten Abenteuer für unser Geld und überholen trotz Gegenverkehr noch die vorsichtigen Autos vor uns. Eins steht fest: so viel Abenteuer brauchen wir nicht noch mal.

Dubai zum dritten Mal

Früher war es Paris, mittlerweile hat es Dubai geschafft meine Lieblingsstadt zu werden. Super Winterwetter, viel Sonne und alles ist so neu und modern.

Also ging es letzte Nacht wieder zurück in die Wüstenmetropole. Ankunft um 5:30Uhr morgens, naja ziemlich früh, unausgeschlafen und dann ist es so viel wärmer als zu Hause. Gleich ist alles durchgeschwitzt. Aber Umziehen geht nicht, weil im Hotel noch kein Zimmer frei ist. Daher verbringen wir den Vormittag im Stadtteil Dubai Marina, wo es einen netten Fußgängerbereich gibt und versuchen uns mit einem Starbucks Kaffee munter zu machen.

Als wir mittags dann im Hotel einchecken, werden wir mit einem Zimmer ganz oben belohnt: 28.Stock mit Blick auf Dubai Marina und seitlich sogar ein bisschen aufs Meer. Das kann sich sehen lassen!

Blick aus dem Zimmer

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug nach Abu Dhabi. Dort wollen wir die große Scheich Zayed Moschee besichtigen. Es ist zwar eine reigiöse Stätte, aber trotzdem frei für alle zugänglich. Frauen müssen alles außer dem Gesicht verschleiern, wer noch nicht passend gekleidet ist, kriegt einen Überwurf gestellt. Zwar noch eine Lage mehr Kleidung, aber dafür wenigstens aus einem sehr luftigen Stoff. Sowas bräuchte ich zu Hause auch, ist wirklich angenehmer als Baumwolle! Dann wird bis in die tiefste Dunkelheit fotografiert. Sogar mit Stativ darf man rein. Echt klasse! Ich komme auch mit einigen anderen Fotografen in Kontakt, die sich für meine neuen Filter interessieren. Besonders lustig sind die deutschen Kommentare von anderen Reisenden, die einfach davon ausgehen, dass ich sie eh nicht verstehe. Einer hat zum Beispiel seiner Begleitung erzählt, dass ich die großen 150mm Filter benutze, dabei habe ich ein 165mm Filtersystem. 

Scheich Zayid Moschee Abu Dhabi