30° und wir fahren Landstraßen im TATA Bus

Die Nacht in Ranakpur war erfrischend ruhig. Kein Hupen, kein Gestank. Wer hätte gedacht, dass das ländliche Indien so schön sein würde.
Die Unterkunft ist auch super sauber gewesen, da konnten wir endlich mal das Essen genießen!

Am Morgen haben wir einen geführten Spaziergang durch die Dörfer gemacht. Hier wohnen die Menschen wirklich ganz primitiv. Die Kinder waren sehr interessiert an uns, wenn auch anfangs noch schüchtern. Dann haben wir Fotos von ihnen gemacht und anschließend gezeigt, zack war das Interesse da. Alle wollten die Kamera halten und haben wild auf den Touchscreen eingehämmert.

Anschließend sind wir über kurvige, enge Landstraßen zum Kumbhalgarh Fort gefahren. Unser Busfahrer scheint das mit der Gangschaltung noch nicht so ganz gut trainiert zu haben. Wenn immer er bergauf zurück schalten musste, hat es mächtig geruckelt und so spät wie er das gemacht hat, ist auch jeglicher Schwung verschwunden. Einmal ging es auch wieder rückwärts runter, da hat er gar keinen Gang reingekriegt. Mit Reisekaugummi war es gerade so auszuhalten. In diesem Land muss man wirklich kerngesund sein und starke Nerven haben!

Im Fort sollten wir eigentlich eine Führung haben, aber der lokale Guide musste ins Krankenhaus, da seine Tochter mit dem Schulbus einen Unfall hatte (wen wundert das auch bei dem indischen Fahrstil). Gab dann also keine Führung und wir sind so durch die vielen Gänge und Wege geirrt.

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Fort

Weiter ging es mit einer zweiten anstrengenden Fahrt nach Udaipur. Hier bleiben wir mal zwei Nächte am Stück. Die Aussicht vom Hotel ist toll, man kann den ganzen See überblicken.

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