Dhula village und eine Nacht im Zelt

Nach der Ballonfahrt musste alles schnell gepackt werden und dann sind wir in das dritte Dorf der Reise gefahren. In Dhula übernachten wir in Nagelneuen Zelten (die sind seit 2016 fertig). Die Anlage gehört einem ehemaligen G-Adventures Reiseleiter, der sich hier seinen Traum erfüllt hat. Die Zelte sind schön und es gibt pro Zelt ein eigenes Badezimmer, das sogar besser funktioniert als so manche Hotels. Ist halt noch ganz neu 🙂

Heißes Wasser gibt es hier nicht. Wenn man warmes Wasser haben möchte, muss man einem Hotelangestellten Bescheid sagen. Dieser erwärmt an einer zentralen Stelle und bringt etwa 10-15min später einen Eimer voll vorbei. Das ist hier die Definition von “running hot water“.
Am Nachmittag besteht die Möglichkeit für 50Rupien Henna auf Hände oder Füße malen zu lassen. Das sind umgerechnet weniger als 1€, aber der Lohn geht direkt an die Henna-Künstlerinnen. Diese sind Schülerinnen aus dem Dorf und für sie sind 50Rupien gutes Geld.

Im großen und ganzen dient der Tag wohl eher zur Erholung.

Der Besitzer hat einen Welpen namens Whisky. Die kleine, aufgedrehte Hündin hat es doch tatsächlich nachts geschafft sich in unser Zelt zu mogeln. Von allen Optionen nächtlicher Besucher war das wohl noch die angenehmste Form. Zum Glück hat sie es auch wieder alleine nach draußen geschafft.