Eating Canada

Ich finde es äußerst interessant ein paar besondere Speisen aus jedem Land zu probieren. Wenn ich meine kanadischen Freundinnen gefragt habe, was es typisches zu Essen gibt, kam erst mal nicht allzu viel an Antworten.
Doch ich habe trotzdem ein paar Dinge zusammen gekriegt:

– das wohl typischste ist Ahornsirup. Ich habe ihn in einer ganz speziellen Form probiert: als maple taffy. In flüssiger Form wird Ahornsirup auf Eis gegossen. Dann kühlt er so stark ab, dass er fest genug wird, um ihn auf ein Stäbchen zu wickeln. Sollte schnell gegessen werden, sonst fängt es an zu schmelzen und die Hände kleben. Geschmacklich ist maply taffy wie Karamelsirup in halbfester Form würde ich sagen.
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– auch Poutine (Pommes mit Bratensoße und Käse) sind aus Kanada nicht wegzudenken

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Poutine

– Beavertails sind ein typischer Nachtisch. Hierzu wird Teig flach wie ein Bieber Schwanz ausgerollt und frittiert. Ja, das ist sehr fettig! Dann kann man sich eine von vielen verschiedenen Belägen aussuchen. Herkömmlich ist wohl einfach Zucker und Zimt. Ich hatte mich aber für einen Belag mit Ahornsirup entschieden, um auch diesen mal zu probieren.

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Beavertails

Nun kommen die weniger typischen Sachen, die mich aber persönlich interessiert hatten:

– Eis “Brou Ha Ha“. Der Name stammt aus den französischen Dramen des 16. Jahrhunderts. Damals war Brou ha ha wohl das, was der Teufel gerufen hat und somit ist der Begriff eigentlich mit einer negativen Aufregung verbunden. Beim Eis kann ich das jedoch nicht nachvollziehen. Vanilleeis mit Browniestückchen, Karamell und gerösteten Mandeln. Lecker!

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Eis Brou Ha Ha

– es ist sehr warm im kanadischen Sommer, deshalb kommt gleich noch mehr Eis. Eis gibt es nicht nur als Kugeln oder Softeis, sondern auch in Form von tausend kleinen Kügelchen. Preislich ist es auch echt egal. Alles ist echt teuer.

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Kügelchen als Eis

– Rambutan hat gar nichts mit Kanada zu tun. Die Frucht wächst eigentlich in Asien und ist in Deutschland eigentlich gar nicht zu finden. Ich bin schon seit ein paar Jahren auf der Suche danach und schließlich hier in einem chinesischen Supermarkt fündig geworden. Schmeckt fast wie Litschi, ist nur etwas größer und schwerer vom Kern abzulösen.

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Rambutan

Da ich bei der Reise auch besonders auf vegetarische und glutenfreie Speisen achten muss, ist mir aufgefallen, dass es hier deutlicher gekennzeichnet ist. Sogar auf Speisekarten in Restaurants steht alles markiert. Da kann sich Deutschland mal ein Scheibchen abschneiden.

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