Essen und sonstige Eindrücke

Nach dem Treffen mit der Gruppe (wir sind ein paar Deutsche, Briten und Nordamerikaner – insgesamt 18) und einer Einweisung haben wir uns auf den Weg in die Medina gemacht. Das ist der alte Teil der Stadt, umrandet von einer Stadtmauer.
Der Weg war spannend, die Gehwege sind richtig hoch, haben zwischendurch riesige Löcher und zum Überqueren der Straße braucht man wirklich Mut. Die Marokkaner tragen scheinbar gerne Bademäntel mit Zipfelmütze wenn sie abends ausgehen

Irgendwie haben wir es aber doch zu dem Restaurant geschafft. Es gab ein 3 Gänge Menu, was aber aus mehr Gängen bestand. Zuerst standen Fladenbrote und Oliven auf dem Tisch. Das ganze Essen steht in Schüsseln in der Mitte des Tischs und jeder muss sich mit seiner Gabel etwas davon nehmen. Das Fladenbrot hat irgendwie süß geschmeckt, als wäre da Cardamom und Zimt drinnen.
Danach kam ein marrokanischer Salat.
Als Hauptgerichte kamen eine Hühnchen Tajine, eine Lamm Tajine, couscous mit Gemüse und etwas unglaublich süßes wo auch Hühnchen verbacken war.
Spätestens hier war mein Bauch eigentlich voll.
Dann gab es einen Berg Obst und marrokanische Kekse zum Dessert – zusammen mit dem weltbekannten marrokanischen Pfefferminztee. Der Tee wird von ganz weit oben eingeschüttet, enthält noch Blätter Reste, schmeckt als wäre auch ein bisschen schwarzer Tee enthalten und ist piep süß.
Voll gefuttert haben wir uns dann noch den Markt angeguckt. Hier bauen nachts viele Händler ihre Buden auf und bieten noch mehr Essen an oder machen einfach eine Performance.
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Auch Schnecken kann man hier essen

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