Hamnøya bei Sonne – weil es so schön war

Letzter Tag auf den Lofoten. Wir haben unterschiedliche Vorstellungen, was wir damit anfangen wollen. Somit teilen wir uns in zwei Gruppen auf. Zwei von uns gehen wandern, die anderen machen einen Ausflug mit dem Auto.
Wir fahren gemeinsam nach Haukland an den Strand. Hier ist es richtig voll, nicht nur an der Straße ist alles zugeparkt, sondern es sind auch wirklich viele Menschen am Strand. Sogar zum Baden! Es ist zwar heute wirklich warm (bestimmt mal die 20° geknackt) und die Füße schmerzen nicht wieder vor Kälte bei der ersten Berührung mit dem Meerwasser, aber so richtige Badetemperaturen hat es dann irgendwie doch noch nicht. Direkt beim Strand startet der Wanderweg. Benedikt und ich haben erst mal die Nase voll vom Wandern in Norwegen und fahren mit unserem Mietwagen weiter nach Hamnøy im Süden der Lofoten. Hier waren wir zwar Anfang der Woche schon mal, aber für meinen Geschmack nicht lange genug. Jetzt wo ich mich an den deutschen Verkehr gewöhnt habe, vor allem die Autobahnfahrten zur Arbeit, kommt mir das Gegurke über die Landsträßchen sehr mühsam vor. Man darf in Norwegen höchstens 80km/h fahren (Autobahnen gibt es im nördlichen Teil nicht), oft lassen die schmalen Straßen ohne Mittelstreifen – dafür aber mit viel Gegenverkehr (= Wohnmobile) – die Geschwindigkeit gar nicht zu. Unserer Reisedurchschnittsgeschwindigkeit liegt somit bei etwa 60km/h über 1000km gemittelt. Kein Wunder, dass wir immer so lange unterwegs sind. Wie dem auch sei. Am Nachmittag erreichen wir das süße Örtchen Hamnøy. Ich habe ein paar Stunden Zeit um Fotos von verschiedenen Standorten – mit und ohne Filter – aufzunehmen (heute bei strahlendem Sonnenschein).

Die Zeit vergeht im Flug und dann wird es Zeit die anderen von der Wanderung abzuholen. Wir bleiben noch eine gute Stunde in Haukland am Strand, der zur späteren Stunde auch deutlich leerer ist. Hier gibt es enorm viele Muscheln und so vertreibe ich mir den Abend damit besonders schöne Exemplare zu finden.

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