Letzter Tag in Singapur

Drei Tage haben wir uns schwitzend durch Singapur geschleppt, mitsamt der Kameraausrüstung. Wir sind weit gelaufen und finden, dass wir uns jetzt einen ruhigen Tag verdient haben.

Penny wohnt in einem privaten Wohnblock mit 50m Pool. Den Luxus hätte ich auch gerne zu Hause. Für einen Tag können wir zumindest davon profitieren und verbringen den Vormittag rund ums Wasser. Es ist sogar recht entspannend, bis zu dem Moment, wo ein Waran auch ins Wasser kommt. Dieses  Vieh schwimmt um einiges schneller als ich und ich sehe zu, dass ich Land gewinne. Da Benedikt mit seinem Buch noch nicht fertig ist, will er trotzdem noch am Pool bleiben. Meine Entspannung ist jedoch hinüber und ich behalte das Tier genau im Blick. Google sagt zwar, dass es für den Menschen harmlos ist und auch sehr scheu, aber ich will es auch nicht auf eine Begegnung anlegen.

Waran am Pool

Dann kommt ein Regenguss und wir warten in der Wohnung bis es wieder aufhört. Zu Mittag gehen wir zurück zur Arab Street und essen türkischen Lamacun und Salat. Ein bisschen Abwechslung zu dem südostasiatischen Essen schadet nicht. 

Weiter geht es in die Shopping Mall, wo wir im gekühlten Bereich den Nachmittag rumkriegen. Zum Abendessen sind wir wieder mit Pei und Penny verabredet. Diesmal in einem Restaurant mit einem Michelinstern. Die Küche ist aus der Gegend um Hong Kong herum. Komplett anders als alles bisher. Es gibt gar keinen Reis, sondern umso mehr Shrimps. In allen Varianten. Manche sind essbar, andere schmecken halt doch zu sehr nach Meeresbewohner 😀 zumindest können wir sagen, dass wir jetzt in einem Restaurant mit Stern gegessen haben.

Das Sterneessen

Dann heißt es Packen. Das wird immer schwieriger, weil Penny uns auch noch mit Essen aus Singapur eingedeckt hat. Zwar sind die Gastgeschenke raus, aber irgendwie spannen die Reißverschlüsse trotzdem sehr.