Moody Iceland

Letzte Nacht sind wir noch mal zu dem Wasserfall gefahren, um die Nordlichter zu fotografieren. Angeblich sollte sich der Himmel aufgeklart haben. Doch stattdessen hat es die ganze Zeit geregnet. So kamen wir dann doch ziemlich früh ins Bett und konnten uns richtig ausschlafen (7h). Wieder kam mitten in der Nacht die Ansage fürs Frühstück. Ich finde das ein Unding, dass es nicht wenigstens einmal am Tag ein Briefing gibt über die nächsten Eckdaten. Gutgläubig wie ich bin, stehe ich zur gewünschten Zeit am Frühstücksraum. 7:30Uhr, aber kein Essen da. Das gibt es erst ab 8. Es regnet immer noch. Dany überlegt den Vormittag im Hotel zu bleiben, da es erst am Nachmittag aufhören soll. Außerdem ist sowieso seit neuestem eine weitere Nacht hier geplant. Alle, die ihre Koffer bereits gepackt und runtergeschleppt haben sind natürlich sehr überrascht. Ich versuche es positiv zu sehen und trinke O-Saft wie ein Weltmeister, jetzt wo wir ja jederzeit auf Toilette können muss der Flüssigkeitshaushalt verbessert werden. Guter Dinge hole ich meine Festplatte, um ggf an einem anderen PC neue Techniken auszuprobieren, doch kaum komme ich die Treppe runter heißt es wir checken aus und fahren doch woanders hin. Genaue Infos gibt es nicht. Das strapaziert meine Nerven. Also wird doch noch schnell der Koffer geholt und in den Bus gestopft. Dann kommen die anderen nicht bei. Es stellt sich heraus, dass sie gar nichts von der aller neuesten Planänderung mitbekommen haben. Ich finde das kann man ihnen nicht verübeln. Also fahren wir zwischen 10 und 11Uhr endlich mal los. Es schüttet wie aus Eimern. Den ganzen Tag ubd wir fahren von den Fjorden im Westen (die übrigens ganz anders aussehen als in Norwegen) Richtung Süden. Geplant ist ein Aufenthalt in Vík, mal schauen ob das so bleibt. Zwischendurch erfassen uns immer wieder starke Sturmböhen und drücken den Bus etwas zur Seite. Dann wird es ziemlich heiß im Bus. Ziemlich unangenehm, vor allem mit den tausend Lagen Kleidung, die man während der Fahrt nicht ausziehen kann… es stellt sich heraus, dass die Heizung aus ist und trotzdem auf Hochtouren arbeitet… einzige Rettung: Fenster zeitweise öffnen. Völlig durchgeschwitzt erreichen wir einen Fastfoodladen für unser Mittagessen. Noch nicht ein einziges Foto ist geschossen und das Tageslicht ist fast vorbei. 

Für die Weiterfahrt müssen wir tanken. Offenbar gibt es in Dubai andere Tankstellen, wo man selbst keine Hand anlegen muss, deshalb scheint es Dany auch nicht zu können. Denn als wir die Tankstelle verlassen, ist der Tank immer noch leer. Aber anstatt zurück zu fahren, geht es weiter zum Seljalandsfoss. Der Wasserfall ist auch sehr bekannt, denn hier kann man sogar hinter das Wasser laufen. Ich finde es schön, dass wir das restliche Tageslicht ausnutzen ud wenigstens Fotos von einem Ort aufnehmen. Hoffentlich schaffen wir es mit dem bisschen Diesel, der noch im Tank ist dann auch weiter zur nächsten Tankstelle.. ja ich weiß, typisch deutsch. Wie kann man sich nur so viele Gedanken machen… das Leben kann doch so einfach sein 😉

Seljalandsfoss

Seljalandsfoss