Quebec – die europäischste Stadt Nordamerikas

Quebec macht einen wirklich hübschen Eindruck. Deutlich sehenswerter als Montréal. Die Entfernungen sind auch alle nicht so groß, dass wir wieder überall hin laufen können.

Den alten Hafen haben wir uns bereits bei der Ankunft angesehen, zufällig sogar passend zum Sonnenuntergang, der hier etwa eine halbe Stunde früher ist als in Toronto.

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Vieux Port Quebec

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Bahnhofsvorplatz Quebec

Um Geld zu sparen, haben wir uns eine Jugendherberge gebucht. Hochbett zum Selbstbeziehen. Plastikmatratze. Zweiter Stock, keine Klimaanlage. Könnte besser sein. Ich glaube so langsam komme ich aus dem Alter heraus, wo mir diese Standards ausreichen. Leider sieht der Rest der Reise nicht besser aus. Es gibt nur noch die Auswahl zwischen Jugendherberge in Kanada, Nachtbus, Jugendherberge in NY und Nachtflug.

Wenigstens sind die Temperaturen durch den Regen so stark gesunken, dass wir heute nicht schwitzen werden. Die ganze Reise über war es ultra heiß, womit wir nicht gerechnet hatten. Heute sinds nur noch 20° – das ist zum Sightseeing viel angenehmer.
Leider ist der ganze Tag sehr durchwachsen und wir werden mehrfach nass geregnet. Zwischendurch weht ein kalter Wind. Da sind wir froh über unsere Regenjacken!

Quebec City ist eine sehr alte Stadt. Ein Stadtteil namens Petit Champlain ist über 400 Jahre alt. Die Häuser sind klein und süß.

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Petit champlain

Ansonsten gibt es hier ein Schloss, das ebenfalls so in Europa stehen könnte.

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Chateau Frontenac

Die Altstadt ist komplett von einer Stadtmauer umgeben. Alles innerhalb der Mauern ist alt und hübsch. Ganz einfach sich hier zu orientieren. Alles ist wirklich sehr nah beieinander.
Wenn ihr auch eine Reise durch Kanadas Osten plant, macht einen Stop hier. Es ist offenbar die europäischste Stadt Nordamerikas.

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Süße Souvenirs

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Stadtbild irgendwo in der Altstadt

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