Review: Kamerarucksack f-stop LOKA UL

Jahrelang habe ich nach dem perfekten Kamerarucksack gesucht und glaube jetzt fündig geworden zu sein.

Da ich überwiegend verreise, um Fotos zu machen, liegt mein Schwerpunkt auf der Eignung als Reiserucksack.

Wichtig sind mir vor allem:

  • Sicherheit
    Unterwegs lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass man durch lebendige Orte gehen muss. Ob man dicht gedrängt im Bus oder Zug steht oder an einem Touristenhighlight vorbeikommt, wo es vor Menschen nur so wimmelt, die Kameraausrüstung soll immer sicher sein. Deshalb kommt für mich nur eine Öffnung des Kamerafachs am Rücken in Frage. So kann niemand unbemerkt etwas klauen und im schlimmsten Fall wird ein Fach auf der Vorderseite geöffnet, wo ich nur die billigeren Gegenstände unterbringe.
  • Größe
    Ein Kamerarucksack muss als Handgepäck fliegen. Die Ausrüstung ist zu wertvoll, als dass man sie gerne im Koffer abgeben würde. Am besten behält man seine Wertsachen selbst im Blick. Deshalb darf der Rucksack nicht größer sein, als die maximal zulässigen Handgepäcksabmessungen.
  • Gewicht
    Einerseits ist es gut, wenn man beim Fliegen wenig Gewicht für den Rucksack abziehen muss und so mehr Spielraum für das ein oder andere Objektiv bleibt, aber größtenteils ist es auch einfach schön, wenn der Rucksack nicht allzu schwer ist. Schließlich trage ich ihn den ganzen Tag durch die Gegend. Nicht nur einen Tag, sondern den ganzen Urlaub.
  • Robustheit
    Egal bei welchem Wetter und wo ich unterwegs bin, die Ausrüstung soll immer sicher sein. Daher ist eine integrierte Regenhülle oder ein wasserfestes Material essentiell wichtig. Der Loka UL ist wasserdicht bis zu einer Wasersäule von 1500mm. Für einen richtigen Regenschauer habe ich eine separate Regenhülle dabei.
  • Fassungsvermögen
    Meine vorherigen Kamerataschen waren alle nicht perfekt. Mein Lowepro Flipside 400AW wurde leider mit dem Kauf der riesigen Filter zu klein. Früher hatte ich noch genügend Platz für Essen im Vorfach, jetzt müssen dort die Filter rein. Außerdem kann man hier keine Trinkblase verwenden und gerade wenn ich auf einer Fotowanderung bin, ist es soooo toll direkt beim Laufen einen Schluck trinken zu können. Deshalb war ich nicht mehr so glücklich damit und habe jetzt den f-stop LOKA UL gefunden. Hier passt wirklich alles rein (Kamerazubehör, Stativ, Filter, Essen, eine Trinkblase, ein Stativ und eine Jacke).
  • Passform
    Gerade bei schwerem Gepäck ist es wichtig, das es gut sitzt. Dafür sorgt ein Beckengurt. Ich kann den Rucksack also genau für meinen Rücken einstellen und so wird ein Großteil des Gewichts vom Becken getragen. Das entlastet die Schultern und verleiht gleichermaßen mehr Kontrolle über den Rucksack.
  • Flexibilität
    Damit ich nicht in einem Jahr wieder einen neuen Rucksack brauche, sollte er von sich aus flexibel sein. Bei f-stop kauft man das Gehäuse und die Internal Camera Unit (ICU) separat. Man kann also ganz einfach die ICU austauschen, wenn man mal mit weniger oder mehr Equipment unterwegs sein möchte. Es gibt die Wahl zwischen kleinen/mittleren/großen ICUs, die schmal/schräg/dick sein können. Je nachdem, wie das Verhältnis von Kamerazubehör zum restlichen Gepäck ist.

Da ich wirklich glücklich über den Rucksack bin, habe ich diesen Artikel geschrieben und auch einen VLOG aufgenommen. Dies ist keine Zusammenarbeit mit f-stop und stellt daher meine ehrliche Meinung dar.

 

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