Tag und Nacht bei den Niagara Fällen

Wenn man schon an der nordamerikanischen Ostküste unterwegs ist, dürfen die Niagara Fälle nicht fehlen.
Wer denkt, dass es hier um die Natur geht, liegt falsch.
Das Städtchen Niagara on the Lake ist zum Vergnügen von Klein und Groß ausgelegt. Es gibt Casinos und Attraktionen wie in einem Freizeitpark.. ich glaube die Stadt schläft nie.

Für uns sind jedoch die Wasserfälle interessanter. Einer liegt auf der US-amerikanischen Seite, der andere Wasserfall gehört zu Kanada. Entsprechend besichtigen wir alles nur von einer Seite, denn auf einen Grenzübergang und die damit verlorene Zeit haben wir keine Lust.
Es ist ohnehin schon knapp. Alle paar Meter meinen wir, dass sich der Blick geändert hat und machen Fotostops.
Für Abenteuerlustige gibt es auch die Möglichkeit eine Bootsfahrt zu den Fällen zu machen oder hinter die Wasserfälle zu laufen. Dabei wird man jedoch Patsch nass und sollte die Kamera am besten sicher eingepackt lassen. Wir entscheiden uns für die Aussicht von oben und fahren auf den Skylon Tower. Die Aufzüge sind verglast und auf dem Weg nach oben wird einem sehr schon ein bisschen mulmig. Ganz geheuer ist mir der Turm nicht und oben schwankt es auch ein bisschen.

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Horseshoe falls von oben

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Niagara Fälle mit Regenbogen

Besonders sehenswert sind die Niagara Fälle übrigens bei Nacht, denn mit Einbruch der Dunkelheit werden sie in verschiedenen Farben angestrahlt (zu bestimmten Anlässen, können die Farben variieren). Es ist schwierig zu fotografieren, da ständig Wasser zu uns rüber spritzt und sich auch auf der Linse absetzt.