Bay of Islands

Mittlerweile haben wir es in den Norden Neuseelands geschafft. Für ein paar Nächte ist es uns vergönnt in einer kleinen Ferienwohnung in Paihia zu wohnen. Richtig komfortabel im Vergleich zu den Hotelzimmern von vorher. Wir haben sogar eine kleine Küche mit SAUBEREM Geschirr. Entsprechend wurde auch gleich am ersten Abend Essen selbst gekocht, denn auf Dauer ist das permanente Essengehen auch nicht das Wahre.

Heute haben wir unseren dritten Ausflug unternommen. Diesmal wurden wir von einem LKW artigen Bus abgeholt, der uns im Laufe des Tages zum nördlichsten Punkt Neuseelands bringen sollte.
Nach ein paar (für mich eher unnötigen) Stops zum Essen und Gumtrees bestaunen, ging es gegen Mittag zu enorm hohen und sehr steilen Sanddünen. Hier bestand die Möglichkeit sich mit einem Sandboard in die Tiefe zu stürzen. Mir war das definitiv zu aufregend, aber da es dort unten recht windstill war, habe ich mich getraut meine Kamera zu benutzen und Jenni dabei zu fotografieren, wie sie einen Versuch gestartet hat.
Erste Hürde ist hierbei ja schon auf die Spitze der Düne zu gelangen. Oben soll es dann wohl auch sehr beängstigend aussehen, vor allem wenn es sich noch um die erste Fahrt handelt. Von unten war es jedenfalls lustig zuzusehen, wie die Leute sich so beim Runterfahren anstellen und wann sie bremsen. Einige kamen nämlich nicht im Sand zum Stillstand, sondern erst in dem Grünzeugs oder in den Pfützen. Gut wäre es gewesen Wechselkleidung mitzubringen, was wir natürlich nicht getan haben…

Dünen

da kämpfen sich alle die Düne hoch…

… und Abfahrt!

erster Versuch: Landung im Wasser

dafür hat es dann beim zweiten Mal umso besser geklappt =)

Anschließend ging es zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands, an dem sich die Tasmanische See und der Pazifik treffen. Die Stelle erkennt man daran, dass Wellen aus zwei verschiedenen Richtungen aueinandertreffen.

hier treffen sich die beiden Gewässer

Cape Reinga

Cape Reinga

Zum Abschluss der Tour ging es den Ninety Mile Beach (der gar keine echten 90 Meilen lang ist) mit dem komischen Gefährt entlang. Immer darauf bedacht nicht zu nah an die Dünen und den trockenen Sand zu gelangen, gleichzeitig aber auch vor den Wellen in Acht. Der Fahrer hat die ganze Sache sehr aufgespielt und im Nachhinein glaube ich war es doch mehr Show, aber wenn man mit einem Affenzahn über den Strand rast und der einfach kein Ende nehmen will, kann es schon etwas unheimlich werden. Insgesamt sind wir wohl so 70km auf dem nassen Sand entlang gefahren. Als es endlich möglich war, haben wir auch hier mehrere Stops eingelegt. Einmal haben wir sogar wilde Pferde gesehen. Insgesamt war der Strand sehr beeindruckend, weil er unendlich weitläufig ist und keine Menschenseele weit und breit in Sicht ist. Das hat mir auch an Australiens Küste schon so gut gefallen, denn an allen europäischen Stränden, an denen ich bisher war, waren auch immer andere Menschen unterwegs, insbesondere dann wenn das Wetter so schön ist.

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