Lillehammer

Augen auf – Sonne scheint. Ein sehr guter Start in den Tag! Scheinbar habe ich im Vorhinein die Route perfekt geplant, denn bisher hatten wir kaum wirklich nur verregnete Tage und egal wo man hinkommt, beschweren sich die Norweger, dass es als nur regnet. In Geiranger hieß es wir haben einen von etwa 11 sonnigen Tagen im gesamten Sommer dort erlebt. In Stryn habe ich mitbekommen, dass es vor unserer Ankunft drei Wochen am Stück geregnet hat und jetzt endlich mal zwei Tage die Sonne kam.

Nach etwa 100km Fahrt erreichen wir Lillehammer. Zuerst geht es hoch auf den Berg zum ehemaligen Olympiagelände von 1994. Hier war ich zwar schon mal im Winter, aber damals habe ich ja keine Panoramen gemacht. Daher hat es sich angeboten jetzt noch einmal vorbeizukommen. Bei Schnee haben mir die Sprungschanzen irgendwie besser gefallen, wahrscheinlich weil sie dafür auch gebaut wurden. Möglicherweise lag es aber auch daran, dass mich heute so viele Viecher attackiert haben, was im Winter ja nicht so der Fall ist.

(fotografiert von Martin)

Danach war es spät genug, um zu unserer nächsten Jugendherberge zu fahren. Diese ist direkt am/im Bahnhof gelegen. Von mir gibt es hier wieder eine Empfehlung: egal ob mit dem Auto (dann gibt es einen kostenlosen Parkplatz für Gäste direkt hinter den Gleisen) oder mit dem Zug, man muss nie weit laufen und ist zentral im Ort. Für Norwegen sind die Preise ganz günstig (im Vergleich mit den schier unbezahlbaren Hotels) und für Selbstversorger gibt es eine nette Gemeinschaftsküche mit Blick auf die Gleise 😉

Am Nachmittag ging es dann zu Fuß durch Lillehammer. Zuerst runter an den See Mjösa. Später noch durch die Einkaufsstraße weiter oben in der Stadt. Ich muss schon sagen, wenn man das ganze Fotoequipment zu schleppen hat, sind Steigungen alles andere als angenehm – besteht wenigstens Hoffung, dass ich heute Nacht gut schlafen kann…


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