Zwei Tage im Etosha Nationalpark

Die vergangenen zwei Tage haben wir den Etosha Nationalpark besichtigt. Dieser hat eine ähnliche Größe wie die Niederlande und hier leben viele wilde Tiere. Wir sind also mit unserem Truck in den Park gefahren und haben alle Fenster geöffnet. 40 Augenpaare, die nach Tieren Ausschau halten. Es ist strengstens verboten auszusteigen, denn man weiß nie, wie wilde Tiere sich verhalten. Im Park gibt es eingezäunte Campingplätze, bei denen wir zwischendurch Halt machen, um auf Toilette zu gehen oder zu essen. Zusammengefasst waren es also zwei lange Tage in unserem Truck auf staubigen Schotterpisten. Morgens kalt, mittags sehr warm. Laut unserer „Mama“ hatten wir Glück mit der Ausbeute, normalerweise sind die Löwen schwerer zu finden und wir haben sie direkt neben uns fotografieren können. Auch andere Tiere wie Elefanten, Giraffen, Sträuße, Antilopen und verschiedene Vogelarten könnten wir sehr gut fotografieren. Zu dieser Jahreszeit regnet es in dieser Region nicht und die Tiere müssen zu einer der grob 60 Wasserstellen laufen, um zu trinken. Also fährt man mit der Tour von einem Wasserloch zum nächsten und hofft dabei fündig zu werden. Manche Wasserstellen werden über eine Solarpumpe befüllt, andere sind natürliche Quellen.

Für mich war es eine ganz neue Erfahrung auf Safari zu gehen und ich könnte zum ersten Mal meine Telelinse richtig einweihen. Normalerweise interessiert mich die Tierfotografie eher wenig, aber wenn man „Zootiere“ in ihrem eigentlichen Zuhause besuchen kann ist es etwas anderes und hat mir dann doch Spaß gemacht.

Somit ist unsere Namibia Rundreise sogut wie beendet. Heute fahren wir in die Hauptstadt Windhuk und von dort geht es am Dienstag zurück in Richtung Heimat. Aber nur ein Stückchen, denn wir machen noch einen kleinen Abstecher. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit den ersten Tierfotos!

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